Anny
Neusen und Wilhelm Augst von der Bürgerstiftung Bad Ems übergaben
Gutscheine von insgesamt 600 Euro an Laura Lanser und Natalie
Stindt von
der Stadtbücherei Bad Ems
Ein
kleiner Ausschnitt der Preise für die eifrigen jungen Leserinnen und
Leser der Stadtbücherei Bad Ems , die am Lesesommer 2021
teilgenommen haben.

Der Lesesommer der
Stadtbücherei ist seit vielen Jahren eine sehr beliebte
Veranstaltung bei Kinder und Jugendlichen aus Bad Ems. Trotz der
Einschränkungen durch die Corona-Krise hatten sich zahlreiche
junge
Leserinnen und Leser für den Lesesommer angemeldet. Leider musste
die traditionelle
Abschlussparty des Lesesommers auch in diesem Jahr entfallen. Zum
Abschluss des Lesesommers werden trotzdem
Urkunden verteilt, die jedes Kind bekommt, das erfolgreich
teilgenommen und wenigstens 3 Bücher gelesen hat. Daneben gibt es
auch noch eine zusätzliche Preisverteilung. Die Bürgerstiftung Bad
Ems hat hierfür Gutscheine
im Wert von 600 Euro für die Kinder zur Verfügung gestellt.
Der
Lesesommer Rheinland-Pfalz soll den Kontakt der jungen Leserinnen und
Leser zur örtlichen Stadtbibliothek festigen. Durch Übung soll
zudem die in der Schule erworbene Lesefähigkeit der kleinen
Leserinnen und Leser weiter verbessert werden. Somit stellt der
Lesesommer Rheinland-Pfalz einen weiteren wichtigen Baustein in den
Aktivitäten der Stadtbücherei Bad Ems zur sehr intensiven und
ambitionierten Leseförderung dar. In diesem Jahr waren die
Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche, wie bereits im
letzten Jahr, stark eingeschränkt. Die jungen Leseratten konnten
trotz der Hygiene- und Abstandsregeln ihrem Lesehobby ungefährdet
nachgehen.
Das
Team der Stadtbücherei Bad Ems organisiert bereits seit Jahren die
landesweite Leseförderaktion „Lesesommer Rheinland-Pfalz“ vor
Ort in Bad Ems. In diesem Jahr konnte der Lesesommer in Bad Ems
wieder sehr viele junge Leserinnen und Leser zum Lesen animieren.
Die Preise für die eifrigsten „Leseratten“ werden in diesem Jahr
nicht bei einer Abschlußparty vergeben, sondern in einem
Einzelverfahren. Um die Attraktivität der Preise zu erhöhen hat die
Bürgerstiftung Bad Ems Gutscheine in Höhe
von insgesamt 600 Euro spendiert.
Für den Vorstand der
Bürgerstiftung war es daher wieder eine Selbstverständlichkeit,
diese hervorragende pädagogische Aktivität für Kinder tatkräftig
zu unterstützen. Vorstandsvorsitzender Wilhelm Augst verwies darauf,
dass die Bürgerstiftung Bad Ems das besondere Engagement des
Bücherei-Teams und des Fördervereins der Stadtbücherei seit Jahren
unterstützt. Hierbei sei der Lesesommer eine sehr gute Möglichkeit
Kinder und Jugendliche an das „Kulturgut Buch“ heranzuführen.
Daher habe die Bürgerstiftung Bad Ems sich entschlossen, neben
anderen Sponsoren, die Preisvergabe an die Kinder und Jugendlichen
mit 600 Euro zu unterstützen. Gerade in der jetzigen
Ausnahmesituation sei dies besonders wichtig, um Kindern und
Jugendlichen Freizeitalternativen aufzuzeigen, meint die
Bürgerstiftung. Büchereileiterin Natalie Stindt und ihre
Vertreterin Laura Lanser freuten sich sehr über die regelmäßige
Unterstützung durch die Bürgerstiftung. Sie kündigten an, dass
auch die Leseförderung im gewohnten Umfang möglichst bald wieder
aufgenommen werden soll. Auch hierfür hat die Bürgerstiftung ihre
Unterstützung zugesagt.
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Montag, 11. Oktober 2021
Lesesommer bleibt auch 2021 beliebt wie immer
Montag, 30. August 2021
Sanierung der jüdischen Trauerhalle hat begonnen
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Stadtbürgermeister Krügel erläutert Britta Lemler (stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung) und Wilhelm Augst die Sanierungsarbeiten an der Tahara-Halle |
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Britta und Norbert Lemler sowie Wilhelm Augst lassen sich von Stadtbürgermeister Krügel die Arbeiten an der Tahara-Halle erläutern |
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Unter dem Mauerputz kommt die ursprüngliche Gestaltung der Tahara-Halle aus dem Jahre 1881 zum Vorschein |
Die notwendige Sanierung der Tahara-Halle (jüdische Trauerhalle) auf dem Bad Emser Friedhof hat begonnen. Der Vorstand der Bürgerstiftung machte sich vor Ort einen Eindruck über den Zustand des historischen Gebäudes. Stadtbürgermeister Oliver Krügel erläuterte die Bauarbeiten und konnte im Anschluss an die Besichtigung noch einen weiteren Spendenscheck der Bürgerstiftung Bad Ems über 1.000 Euro in Empfang nehmen.
Dekanin Renate Weigel vom evangelischen Dekanat Nassauer Land hatte bereits vor einigen Jahren begonnen für die Sanierung der Tahara-Halle zu sammeln. Dabei hat sie unter anderem auch die Bürgerstiftung Bad Ems angesprochen. Da sich die Bürgerstiftung seit Jahren für die Stadtgeschichte engagiert und Erinnerungsarbeit in der Stadt Bad Ems leistet, wurde die Anregung sofort aufgegriffen.
Die Bürgerstiftung hatte bereits 4.500 Euro für die Sanierung der jüdischen Trauerhalle zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag konnte jetzt nochmals um weitere 1.000 Euro aufgestockt werden. Wilhelm Augst, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, verwies darauf, dass der Großteil dieser Zuschüsse aus zweckgebundenen Spenden komme. Die Bürgerstiftung hatte sich in enger Abstimmung mit der Stadt Bad Ems und der Verbandsgemeindeverwaltung um weitere finanzielle Unterstützung bemüht. So sagten die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und das Land Rheinland-Pfalz Zuschüsse für die Sanierung zu.
Stadtbürgermeister Krügel bedankte sich ausdrücklich bei der Bürgerstiftung und beim evangelischen Dekanat für die Unterstützung. Nur durch diese Unterstützung konnten die Sanierungsarbeiten jetzt begonnen werden. Insbesondere der älteste Teil der Tahara-Halle, der aus dem Jahre 1881 stammt, hat erhebliche Feuchtigkeitsschäden, die an der Bausubstanz deutliche Spuren hinterlassen hätten. Jetzt müsse das Gebäude abtrocknen, damit man in einer weiteren Sanierungsphase die Folgearbeiten aufnehmen könne. Bereits jetzt, so der Stadtchef weiter, seien Gestaltungselemente aus dem Jahre 1881 ans Tageslicht gekommen, die über Jahrzehnte unter dem Wandputz verborgen gewesen seien.
Die Tahara-Halle befindet sich auf dem jüdischen Friedhof, der heute in den christlichen Friedhof integriert ist. Auf dem jüdischen Friedhof finden sich insgesamt 182 Grabstätten. Da Bad Ems während seiner Glanzzeit im 18. und 19. Jahrhundert auch von jüdischen Kurgästen gerne besucht wurde und eine aktive jüdische Gemeinde in Bad Ems bestand, war der Bedarf nach einer jüdischen Trauerhalle gegeben. Diese wurde dann 1881 errichtet und 1929 um einen offenen Anbau erweitert. Auch wenn die Tahara-Halle nicht im Kernbereich des Weltkulturerbes „Great Spa Towns of Europe“ liegt, sei sie ein historisches Zeugnis dieser besonderen Epoche für Bad Ems, das erhalten werden müsse.
Die Bürgerstiftung Bad Ems würde sich freuen, wenn sich noch weitere Menschen aus der Region für die Sanierung der Tahara-Halle engagieren würden. Wer dieses Projekt aktiv unterstützen möchte, kann sich direkt an die Bürgerstiftung Bad Ems wenden. Die Bürgerstiftung weist darauf hin, dass bei zweckgebundenen Spenden die Gelder ausschließlich für den jeweils genannten Zweck eingesetzt werden.
Dienstag, 17. August 2021
Bürgerstiftung stellt ihren Historischen Kalender 2022 vor
Der
neue Historischen Kalender der Bürgerstiftung Bad Ems fand bei der
Vorstellung großes Interesse.

Trotz der Corona-Krise gibt es auch in diesem Jahr wieder einen
Historischen Kalender der Bürgerstiftung für das kommende Jahr. Die
Bürgerstiftung Bad Ems hat ihren neuen Historischen Kalender für
das Jahr 2022 im Bad Emser Stadtmuseum offiziell vorgestellt. Der
Historische Kalender ist seit Anfang
August
2021 in Bad Ems erhältlich und finanziert einen
Teil der
Aktivitäten der Bürgerstiftung.
Stiftungsvorstandsvorsitzender
Wilhelm Augst konnte zur offiziellen Vorstellung des neuen Kalenders
der Bürgerstiftung im Stadtmuseum Bad Ems eine kleine Zahl von
interessierten Gästen begrüßen. Augst bedankte sich in seiner
Einführungsrede bei den „Machern“ des Kalenders und bei den
Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihren eingereichten Bildern den
Kalender erst möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank ging an die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtmuseums und den Bad Emser
Stadtarchivar Dr. Hans-Jürgen Sarholz. Wie bereits in den Vorjahren,
wurde die Bürgerstiftung bei der Erstellung des Historischen
Kalenders mit Bildern, sowie mit hilfreichen Hinweisen aus der
Bevölkerung unterstützt. Daneben konnten auch die Zeitungen des
Jahres 1922 nach interessanten Schlagzeilen durchsucht werden, die
sich im Kalender wiederfinden.
Wilhelm Augst bedankte sich
ausdrücklich bei Britta und Norbert Lemler, Ralf Reiländer und
Heidi Baetzel für die geleistete Arbeit zur
Erstellung des Historischen Kalenders. Neun
Jahre lang hatte Walter Klippel aus Kadenbach den Kalender gestaltet
und gesetzt. In diesem Jahr konnte er diese Arbeit nicht mehr
übernehmen. Wilhelm Augst bedankte sich bei Ralf Reiländer, der
diese Aufgabe übernommen und den 10. Historischen Kalender gestaltet
hat. Dieses Engagement und die sehr großzügige Unterstützung durch
die Firma Löwenstein medical aus Bad Ems stellten sicher, so Wilhelm
Augst weiter, dass über den Verkauf des nunmehr zehnten
Historischen Kalenders ein größerer Geldbetrag für Aktivitäten
der Bürgerstiftung in Bad Ems erwirtschaftet werden könne. Die
Stiftung konnte im vergangenen Jahr insgesamt 14 Projekte mit 15.000
Euro fördern. In diesem Jahr werde man trotz der Einschränkungen
durch die Pandemie nach derzeitiger Planung 12 Projekte mit rund
10.000 Euro unterstützen.
Wilhelm Augst ging kurz auf die
Inhalte des Historischen Kalenders 2022 ein und erläuterte die
Bildauswahl und die Auswahl der Schlagzeilen der Emser Zeitung aus
dem Jahre 1922. Da wird unter anderem über die Einführung von
Notgeld und die Schließung des Volksbades berichtet. Der Verkauf
eines Hauses wegen Auswanderung macht deutlich, dass die Not der
Nachkriegsjahre erheblich war. Aber auch alltägliche Vorkommnisse
finden sich in der Zeitung, wie zum Beispiel ein Bericht über ein
Schwein, das in einer Jauchegrube ertrunken war. Interessant auch die
Tatsache, dass Probleme, über die heute diskutiert wird
auch vor 100 Jahren aktuell waren. So muss die Verwaltung immer
wieder auf die Reinigung der Gehwege hinweisen. Die
ausgewählten Schlagzeilen aus der Presse belegen sehr eindringlich
die Lebenssituation der Menschen im Jahre 1922 und geben hie und da
auch Grund zum Schmunzeln..
Der
Historische Kalender 2022 kann bei folgenden Verkaufsstellen in der
Stadt Bad Ems erworben werden: Frisör Kohns, Häcker‘s Kurhotel,
Le
Gout, Kur-
und Stadtmuseum, Buchhandlung Meckel,
Nassauische Sparkasse, Schuhhaus Daniel, Weltladen Bad Ems (alle
Römerstraße); Lotto-Shop Walldorf
(Wipsch-Passage),
Boutique M1, Sonnenapotheke (Koblenzer Straße) und Physiotherapie
Lemler (Auf der Pütz).
Montag, 9. August 2021
Jugendliche gestalten Schaltkästen an der Post in Bad Ems
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Die fleißigen Künstlerinnen vor ihren noch nicht ganz fertigen Bildern |
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Ausschnitte der einzelnen neu gestalteten Schaltkästen und eine Gesamtansicht des Kunstwerkes |
Die Bürgerstiftung Bad Ems fördert seit Jahren die vielseitige Jugend- und Kulturarbeit des Bad Emser Jugendzentrums. Im vergangenen Jahr hatten die Jugendlichen die Eingangsfront des Bad Emser Hauptbahnhofes neu und farbenfroh gestaltet. In diesem Jahr haben sich die Jugendlichen um die Verschönerung der grauen Schaltkästen gegenüber der Bad Emser Post gekümmert. Herausgekommen ist ein echter Hingucker, der die graue Tristesse in ein phantasievolles und buntes Kunstwerk verwandelt hat. Die Bürgerstiftung Bad Ems hat die Kosten für diese Aktion getragen.
Julia Siebenschuh vom Bad Emser Jugendzentrum hatte im Vorfeld die Besitzer der grauen Schaltkästen gegenüber der Post in Bad Ems kontaktiert und um Genehmigung für die künstlerische Gestaltung gebeten. Sowohl die Syna GmbH, als auch die Deutsche Telekom Technik GmbH, stimmten der Neugestaltung zu. Logistische Unterstützung kam vom Bauhof der Stadt Bad Ems und die finanzielle Unterstützung wurde von der Bürgerstiftung Bad Ems sichergestellt.
Unter der künstlerischen Leitung der Theaterplastikerin Kirsten Sauer entwickelten die Jugendlichen die künstlerischen Ideen und sorgten für deren Umsetzung. Die tristen und grauen Schaltkästen waren bisher keine gute Visitenkarte für die Stadt Bad Ems. Auf Anregung der Bürgerstiftung Bad Ems hat man sich im Jugendzentrum Gedanken gemacht, wie man diesen Bereich mit künstlerischen Mitteln aufwerten kann. Wie bereits im letzten Jahr, waren die Jugendlichen von der Idee begeistert. Innerhalb einer Woche entstanden so in der Römerstraße echte Kunstwerke. Die Künstlerinnen ließen sich bei Ihrer Arbeit auch von den widrigen Wetterbedingungen nicht aufhalten. Touristen und Einheimische, die während der Arbeiten an der Post vorbeikamen, waren durchweg von der Aktion begeistert. So haben die Jugendlichen einen schönen Beitrag zu positiven Gestaltung des neuen WeltKULTURerbes Bad Ems geleistet.
„Die Bürgerstiftung Bad Ems“, so deren Vorsitzender Wilhelm Augst, „würde sich sehr freuen, wenn sich weitere Sponsoren für das Jugendzentrum und seine Aktivitäten begeistern lassen könnten.“ In diesem Zusammenhang weist die Bürgerstiftung darauf hin, dass mögliche Unterstützerinnen und Unterstützer auch zweckgebundene Spenden an die Bürgerstiftung geben können. Diese Spenden werden ohne Abzüge unmittelbar für den jeweils von den Spenderinnen und Spendern festgelegten Zweck eingesetzt. „Die Jugendlichen des Jugendzentrums zeigen, dass sie sich für die Allgemeinheit einsetzen und dieses Engagement sollte von allen in der Gesellschaft unterstützt werden“, stellte Augst abschließend fest.
Freitag, 30. Juli 2021
Bürgerstiftung unterstützt Ferienmaßnahme der Arbeiterwohlfahrt Bad Ems mit 600 Euro
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Die Abordnung der Bürgerstiftung Bad Ems konnte einen Förderscheck über 600 Euro an die Arbeiterwohlfahrt übergeben |
Die Abordnung der Bad Emser Bürgerstiftung wurde im Ferienlager der Arbeiterwohlfahrt vom AWO- Vorsitzenden Achim Hopfenmüller begrüßt. Er bedankte sich für die finanzielle und ideelle Unterstützung durch die Bürgerstiftung. Hopfenmüller bedankte sich für die regelmäßige Unterstützung der Ferienmaßnahme, die eine wichtige Planungsgrundlage darstelle. Er gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten und die Neuaufstellung der Stadtranderholung in diesem Jahr. Ein solches Ferienlager müsse bereits sehr früh geplant werden. In diesem Jahr habe es aber einen erheblichen Unsicherheitsfaktor gegeben: Die Corona-Pandemie. Man habe sich daher im AWO-Vorstand Gedanken über die neue Form der Stadtranderholung gemacht, da die Familien durch die Beschränkungen in der Pandemie besonders belastet waren. Aus einem Angebot von 14 Einzelaktionen konnten die Kinder für 5 Aktivitäten angemeldet werden. Damit war gesichert, das Ferienlager unter den Corona-Regeln durchzuführen und einer möglichst großen Anzahl von Kindern die Teilnahme zu ermöglichen.
Wilhelm Augst, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, lobte das großartige Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ausdrücklich. Mit dem neuen Format der Ferienmaßnahme habe man eine gute Wahl getroffen, die die Familien zumindest teilweise entlasten könne.„Es ist“, so Augst, „keine Selbstverständlichkeit, dass Menschen einen großen Teil ihres Urlaubes oder ihrer Freizeit für andere Menschen opfern“. Deshalb sei es auch für die Bürgerstiftung Bad Ems eine Verpflichtung, dieses besondere Engagement für die Allgemeinheit zu unterstützen.
Montag, 26. Juli 2021
Kunstwerke in der Max-Jacob-Kultur-Passage repariert
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Der Kasper neu herausgeputzt |
Die
Bürgerstiftung Bad Ems unterstützt seit einigen Jahren die
Neugestaltung der Max-Jacob-Kultur-Passage in Bad Ems. Dank des
großartigen Engagements der Bad Emser Schulen und des Jugendzentrums
hat die Neugestaltung Riesenfortschritte gemacht. Die künstlerischen
Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Bad Emser Schulen und der
Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Bad Ems haben die früher
unansehnliche Passage zwischen Römerstraße und Marktplatz Wipsch zu
einem künstlerischen Kleinod werden
lassen.
Die
östliche Passage zwischen Römerstraße und Marktplatz Wipsch ist in
den letzten Jahre zu einem echten Hingucker geworden. Der Durchgang
wurde zuvor von den Bürgerinnen und Bürgern kaum angenommen. Günter
Schmitt, ehemaliger Lehrer an der Realschule Plus in Bad Ems, hatte
sich dafür eingesetzt, dass die Passage nach dem gebürtigen Bad
Emser Puppenspieler Max Jacob benannt wurde. Die Bürgerstiftung Bad
Ems hatte bereits vor der Namensgebung Überlegungen zur
Neugestaltung der Passage in eine Kultur-Passage angestellt. So ist
dann schließlich die Max-Jacob-Kulturpassage entstanden, in der
nicht nur die Kunstfigur des „Kasper“ ihren Platz findet, sondern
es ist ein besonderer Ort der bildenden Kunst entstanden.
Günter
Schmitt konnte die Bad Emser Schulen und das Jugendzentrum für
seinen Plan begeistern, die neue Passage durch die Jugendlichen
gestalten zu lassen. Die Kinder und Jugendlichen sollten „ihre
Passage“ selbst aktiv gestalten und sich damit in der
Öffentlichkeit präsentieren. Eine tolle Idee, die von den
Verantwortlichen der Bürgerstiftung Bad Ems sofort aufgegriffen
wurde. Die Bürgerstiftung erklärte sich bereit, dieses Jugend- und
Kulturprojekt finanziell zu unterstützen. Die Jugendlichen haben in
den vergangenen Jahr sehr beeindruckende Kunstwerke geschaffen.
Allerdings gibt es auch „Zeitgenossen“, die überall ihre
Schmierereien hinterlassen und einige Kunstwerke beschädigen
mussten. Ein Teil der Kunstwerke musste mit viel Aufwand restauriert
werden. Diese Arbeiten und künftige Erweiterungen werden finanziell
von der Bürgerstiftung Bad Ems unterstützt.
Wer die
Gestaltung der Max-Jacob-Passage und damit das Engagement der jungen
Künstlerinnen und Künstler nachhaltig unterstützen möchte, der
kann durch eine zweckgebundene Spende
an
die Bürgerstiftung Bad Ems einen Beitrag zur weiteren
Verschönerung von Bad Ems
leisten. Die zweckgebundenen Spenden werden ausschließlich für
dieses Projekt verwendet.
Dienstag, 20. Juli 2021
Bürgerstiftung verkauft den Historischen Kalender 2022
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Titelblatt des neuen Historischen Kalenders 2022 der Bürgerstiftung Bad Ems |
Die
Bürgerstiftung Bad Ems verkauft ab sofort ihren neuen Historischen
Kalender für das Jahr 2022. Die Bürgerstiftung erinnert
mit
ihrem Bild-Kalender im Format DIN A 3 an verschwundene Orte und
Gebäude im Gebiet der Stadt Bad Ems.
Der Historische Kalender 2022 ist an vielen Verkaufsstellen in Bad
Ems erhältlich und finanziert zum Teil die Aktivitäten der
Bürgerstiftung in der Stadt Bad Ems.
Im
Historischen Kalender 2022 finden sich alte
Aufnahmen aus dem Stadtgebiet von Bad Ems. Daneben finden die
Käuferinnen und Käufer jeden Monat eine Auswahl von Schlagzeilen
der Emser Zeitung aus dem Jahre 1922. Die Meldungen der heimischen
Presse zeigen die Situation
im vierten
Jahr der Weimarer Republik nach dem Ersten Weltkrieg auf. So finden
sich in der lokalen Presse Berichte über Kriminalität
im Stadtgebiet,
aber auch Hinweise über erhebliche Preissteigerungen in der
beginnenden rasanten Inflation. Auch mit Problemen
der Besatzung durch französische Truppen
setzt sich die Presse auseinander. Daneben wird über Probleme
berichtet, die sich selbst
nach 100 Jahren nicht verändert haben. So wird in einem Leserbrief
über die "Verrohung unserer Jugend" geklagt oder die
Verwaltung fordert die Anlieger auf, die Bürgersteige täglich zu
reinigen . Die meisten ausgewählten Schlagzeilen aus der Presse
belegen sehr eindringlich die schwierige Lebenssituation der Menschen
im Jahre 1922.
Der
Historische Kalender kann für 15 Euro bei folgenden Verkaufsstellen
in der Stadt Bad Ems erworben werden: Friseursalon Kohns
(Lahnstraße), Häcker‘s Kurhotel, Kur- und Stadtmuseum,
Buchhandlung Meckel,
Le
Gout, Nassauische Sparkasse, Schuhhaus Daniel, Weltladen Bad Ems
(alle Römerstraße); Lotto-Shop Walldorf
(Wipsch-Passage),Boutique
M1, Sonnenapotheke (alle Koblenzer Straße) und Physiotherapie Lemler
(Auf der Pütz).










