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Samstag, 13. Februar 2021

Reformhaus Reinhard spendet 1.070 Euro an Bürgerstiftung

Wilhelm Augst, Vorsitzender der Bürgerstiftung Bad Ems, bedankt sich bei Gitte Reinhard für die tolle Unterstützung


Die Bürgerstiftung Bad Ems konnte von der Senkung der Mehrwertsteuer im 2. Halbjahr 2020 profitieren. Das Bad Emser Reformhaus Reinhard gab die Mehrwertsteuersenkung in Form von Gutschriften seit Juli 2020 an seine Kundschaft weiter. Kundinnen und Kunden konnten diese Gutscheine in der Bad Emser Filiale des Familienunternehmens in eine Sammelbox werfen und somit die Bürgerstiftung Bad Ems unterstützen. Das Reformhaus Reinhard hat nun die Endabrechnung erstellt und der Bürgerstiftung 1.070 Euro für die Jugendarbeit in Bad Ems gespendet.

Der Gesetzgeber hatte als eine Maßnahme zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise die Mehrwertsteuer für das zweite Halbjahr 2020 gesenkt. Im Handel hatte dies zu Problemen bei der Umstellung der Kassensysteme geführt. Das Reformhaus Reinhard in Bad Ems hatte sich von diesen Schwierigkeiten nicht beeindrucken lassen und hatte auf kreative Art eine schöne Unterstützungsaktion für die Kinder- und Jugendarbeit der Bürgerstiftung Bad Ems ins Leben gerufen. Die Kunden erhielten bei ihrem Einkauf einen Bon über die gesenkte Mehrwertsteuer. Die Kunden konnten dann selbst entscheiden, ob sie den Bon einlösen oder in die Spendensammelbox für die Bürgerstiftung Bad Ems warfen. Und die Kundschaft des Reformhauses Reinhard, so Gitte Reinhard, machte von dieser Spenden-Möglichkeit sehr rege Gebrauch. So konnte das Familienunternehmen bereits im Spätherbst 600 Euro aus dieser Aktion überweisen. Jetzt erstellte man die Schlussabrechnung und konnte nochmals 470 Euro und damit insgesamt 1.070 Euro für die Jugendarbeit der Bürgerstiftung spenden.

Der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Wilhelm Augst, bedankte sich bei der Familie Reinhard für diese kreative Idee. Er bedankte sich ausdrücklich bei Frau Gitte Reinhard, sowie bei ihren Bad Emser Teammitgliedern Brigitte Rath und Viktoria Ems, die sehr engagiert hinter der Aktion standen. „Die Senkung der Mehrwertsteuer“, so Augst, „kam auf diese Weise der Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Bad Ems zu Gute.“ Die Aktion zeige zudem, dass die Bürgerstiftung nicht nur von Privatpersonen, sondern verstärkt auch vom heimischen Gewerbe, unterstützt werde.

Sonntag, 31. Januar 2021

Bürgerstiftung sucht Bilder für Historischen Kalender 2022

Auch im „Corona-Jahr 2021“ hat die Bürgerstiftung Bad Ems viele Exemplare ihres Historischen Kalenders verkauft. Für das Kalenderjahr 2022 ist ebenfalls wieder ein Kalender geplant, mit dem an verschwundene Orte und Gebäude erinnert werden soll. Bei der Erstellung des Kalenders ist die Bürgerstiftung Bad Ems auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen.

D
ie Historischen Kalender waren immer wieder große Erfolge und finanzieren zum Teil die Arbeit der Bürgerstiftung in der Stadt Bad Ems. Der Vorstand bedankt sich daher bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Ebenso gilt der Dank auch den Menschen, die den Kalender gekauft und damit die Arbeit der Bürgerstiftung aktiv unterstützt haben.

Mit dem Historischen Kalender Bad Ems 2022 will die Bürgerstiftung Bad Ems die „verschwundenen Orte“ in der Stadt Bad Ems bildlich wieder „auferstehen“ lassen. Um dabei ein möglichst vielfältiges, breites und vollständiges Bild der Gebäude vergangener Tage im Historischen Kalender Bad Ems präsentieren zu können, bittet die Bürgerstiftung Bad Ems alle Bad Emser Vereine sowie alle Bürgerinnen und Bürger, die Bilder der „verschwundenen Orte“ für die Reproduktion im Historischen Kalender 2022 zu suchen und der Bürgerstiftung Bad Ems zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen. Eingereichte Unterlagen werden nach der Bearbeitung selbstverständlich an die Ausleiher zurückgegeben.

Mittlerweile hat die Bürgerstiftung schon eine ganze Reihe von Bildern aus der Bürgerschaft erhalten. Besonderes Interesse besteht
weiterhin an Bildern, die bisher in privaten Sammlungen der Öffentlichkeit nicht zugänglich oder auch in Archiven bisher nicht zu finden waren. So sucht das Kalenderteam noch nach alten Aufnahmen der ehemaligen jüdischen Synagoge in der unteren Römerstraße, der englischen Kirche, dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Malberg, des noch vollständigen Adolphschachtes oder der Behelfsbrücken nach dem Zweiten Weltkrieg. Interesse besteht daneben an älteren Aufnahmen aus dem Dorf Ems und der Emser Hütte. Natürlich sind auch alle anderen Bilder von verschwundenen Orten sehr willkommen. Wer also Bilder dieser „verschwundenen Orte“ oder auch Bilder anderer verschwundener Orte in Bad Ems besitzt, sollte sich mit der Bürgerstiftung in Verbindung setzen.

Montag, 18. Januar 2021

„Punch Pit Stop“ des Bad Emser Restaurants VON UND ZU war ein voller Erfolg

Die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung, Anny Neusen, freut sich über 444 Euro für die Bürgerstiftung. Geschäftsführer Kai Ruckdeschel und die beiden Auszubildenden Nawied Ahmadzada und Illya Davydov übergaben den Scheck.


Da hat sich die Bürgerstiftung Bad Ems besonders gefreut. Lisanne Güll und Kai Ruckdeschel vom Bad Emser Restaurant VON UND ZU hatten zusammen mit ihren Auszubildenden eine tolle Unterstützungsidee für die Bürgerstiftung. Noch vor den Corona-Beschränkungen hatte man einen „Punch Pit Stop“ vor dem Restaurant organisiert und „Gaumenfreuden to go“ angeboten.
So konnten 444 Euro für die Jugendarbeit der Bürgerstiftung übergeben werden.

Obwohl die Gastronomie in den letzten Monaten in besonderem Maß unter der Corona-Pandemie wirtschaftlich leiden musste, hatten Geschäftsführung und Auszubildende des Bad Emser Restaurants VON UND ZU auch an andere Menschen gedacht. Die Auszubildenden Nawied Ahmadzada und Illya Davydov sowie die Geschäftsführung organisierten einen kulinarischen „Punch Pit Stop“. Die Besucherinnen und Besucher konnten unter Einhaltung strenger Hygieneregeln Leckereien erwerben. Wegen der Corona-Regeln konnten die Köstlichkeiten zwar nicht vor Ort verzehrt werden, sondern mussten mitgenommen werden. Dies tat der guten Sache aber keinen Abbruch, und nach dem Kassensturz konnten 444 Euro für die Bürgerstiftung erwirtschaftet werden.

Da sich insbesondere die Auszubildenden des Restaurants an diesem Tag sehr engagiert hatten, wurde beschlossen, dass der Erlös dieser Veranstaltung zweckgebunden für die Jugendarbeit der Bürgerstiftung in Bad Ems eingesetzt werden soll.

Die Bürgerstiftung freut sich sehr über dieses nachahmenswerte Engagement. Zeigt es doch, dass die Arbeit der Bürgerstiftung Bad Ems in der Stadt und bei den Bürgerinnen und Bürgern angekommen ist. Gerade solche Aktionen
sind ganz im Sinne einer Bürgerstiftung, in der Bürgerinnen und Bürger für das Gemeinwesen vor Ort aktiv werden. Wenn sich dann auch insbesondere junge Menschen so vorbildhaft engagieren, ist dies ein gutes Zeichen für die Zukunft eines Gemeinwesens.

Montag, 11. Januar 2021

Bürgerstiftung Bad Ems erhält erneut Gütesiegel

Die Urkunde mit dem Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen für die Jahre 2021 und 2022 wurde an die Bürgerstiftung Bad Ems vergeben.


Die Bürgerstiftung Bad Ems hat das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen für die Jahre 2021 und 2022 erhalten. Sie ist damit eine von 275 Bürgerstiftungen in Deutschland, die das Gütesiegel tragen dürfen, weil sie den 10 Merkmalen einer Bürgerstiftung entsprechen.

Der Unternehmer und Stifter Reinhard Mohn und der Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer brachten 1996 die Idee der Mitmachstiftung für Jedermann nach Gütersloh und Hannover – begeistert vom Wirken der Community Foundations in den USA. Heute sind die mehr als 29.000 Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter die größte Stiftergruppe in Deutschland.

„Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es Organisationen, die das gesellschaftliche Miteinander vor Ort mit innovativen Impulsen gestalten und fördern. Bürgerstiftungen, die das Gütesiegel tragen, sind etablierte Orte für dieses Engagement“, so Prof. Dr. Burkhard Küstermann, der Vorsitzende der Gütesiegel-Jury.

Für eine erfolgreiche Bewerbung müssen Bürgerstiftungen neben der Zweckvielfalt und der lokalen Ausrichtung der Stiftungsarbeit insbesondere die Unabhängigkeit der Stiftung von politischen Gremien und einen strategischen Aufbau des Stiftungskapitals nachweisen. Diese und weitere Kriterien sind in den 10 Merkmalen festgeschrieben, die sich Bürgerstiftungen als Qualitätsmerkmal selbst auferlegt haben.

Das Gütesiegel hat sich über die Jahre erfolgreich als Qualitätsstandard in der Bürgerstiftungsbewegung etabliert und dient insbesondere der Öffentlichkeitsarbeit und als Fundraisinginstrument. Die Prüfung der Satzung einer Bürgerstiftung auf die "10 Merkmale" und die Entscheidung über die Vergabe des Siegels erfolgt durch eine unabhängige Jury aus erfahrenen Bürgerstiftern und Bürgerstiftungsexpertinnen. In Deutschland sind 275 Bürgerstiftungen
in den Jahren 2021 und 2022 dazu berechtigt, das Gütesiegel zu tragen. Eine dieser Gütesiegel-Bürgerstiftungen ist die Bürgerstiftung Bad Ems Sie engagiert sich seit 2010 unter anderem in der Jugendarbeit, Kulturförderung und Heimatpflege.

„Die Bürgerstiftung Bad Ems ist stolz“, so Stiftungsvorstandsvo
rsitzender Wilhelm Augst, „dass sie dieses Gütesiegel als junge und noch kleine Bürgerstiftung erhalten hat.“ Man habe, so Augst, auch im „Corona-Jahr 2020“ viele Aktivitäten in der Stadt gefördert und unterstützt. Zahlreiche Einzelspenden aus der Bad Emser Bevölkerung und von lokalen Gewerbebetrieben hätten diese Aktivitäten erst möglich gemacht. Dies sei ein zusätzlicher Ansporn für die kommenden Jahre.

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Leuchtende Kinderaugen bedanken sich für Überraschung

Eine von 960 Schoko-Weihnachtsfiguren, die an Kinder in den Bad Emser Grundschulen und Kindertagesstätten verteilt wurden.

Die Kinder der Ernst-Born-Schule in Bad Ems freuen sich sichtlich über die süße Überraschung.

Kinder in den Bad Emser Grundschulen und Kindertagesstätten freuten sich über eine besondere Überraschung. Der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Bad Ems, Oliver Krügel, verteilte rund 960 Schokoladenfiguren. Die Bürgerstiftung Bad Ems wollte damit insbesondere den kleinsten Einwohnern der Stadt in der Corona-Zeit eine Freude machen.

Mit viel Hallo wurde Stadtbürgermeister Oliver Krügel in den Grundschulen und Kindertagesstätten in der Stadt Bad Ems von den Kindern begrüßt. Grund für die positive Aufregung der kleinsten Bad Emser waren die Weihnachtsfiguren aus Schokolade, die der Stadtchef im Gepäck hatte. Im Vorfeld hatte sich Oliver Krügel, der auch stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender ist, mit dem Vorstand der Bürgerstiftung in Verbindung gesetzt und diese Aktion vorgeschlagen. Der Vorstand war sofort von der Überlegung, den Kindern die ungewohnte Corona-Zeit etwas zu „versüßen“, überzeugt und finanzierte die Beschaffung. Die Bürgerstiftung Bad Ems hatte in diesem Jahr besonders viele zweckgebundene Spenden für die Kinder- und Jugendarbeit bekommen, die jetzt auch in diese Aktivität geflossen sind.

„Das Hauptziel, den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, ist geglückt“, zeigte sich Bürgerstiftler Krügel zufrieden. „Der Bürgerstiftung Bad Ems danke ich ganz herzlich für die schnelle Zusage und Unterstützung“, ergänzte der Stadtchef. Die Kinder freuten sich außerordentlich über diese unvermutete Überraschung. Die Freude war den Kindern offensichtlich anzusehen. Die 960 Schokoladenfiguren kamen im Übrigen aus einer deutschen Confiserie.

Dienstag, 8. Dezember 2020

111 „Tafel-Kinder“ können sich über Gutscheine freuen

Marion Moll und Burkhard Struth von der Emser Tafel (Bildmitte) freuen sich über 111 Einkaufsgutscheine für die „Tafel-Kinder“. Wilhelm Augst (links) und Norbert Lemler (rechts) übergaben die Gutscheine im Wert von 2.220 Euro.


Die Bürgerstiftung Bad Ems hat der Emser Tafel 111 Einkaufsgutscheine über je 20 Euro im Rahmen ihrer Weihnachtsaktion übergeben. Die Gutscheine sind ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Kinder von Nutzern der Emser Tafel . Im Rahmen der Weihnachtsaktion hatte die Bürgerstiftung großzügige zweckgebundene Spenden für diese Aktion erhalten. Die Bürgerstiftung möchte damit gerade in der Corona-Krise Kinder unterstützen, die in besonderem Maße unter den wirtschaftlichen Auswirkungen zu leiden haben.

Die Emser Tafel unterstützt hilfsbedürftige Menschen in der Stadt Bad Ems. Unter diesen hilfsbedürftigen Menschen befinden sich derzeit 111 Kinder, denen die Bürgerstiftung Bad Ems zum nahen Weihnachtsfest eine besondere Freude bereiten will. Die Verantwortlichen der Bürgerstiftung Bad Ems hatten im Vorfeld für ihre Weihnachtsaktion großzügige zweckgebundene Spenden erhalten und die Spende aus eigenen Mitteln auf insgesamt 2.220 Euro aufgestockt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Emser Tafel werden den hilfsbedürftigen Kindern insgesamt 111 Einkaufsgutscheine zu je 20 Euro übergeben. Diese Gutscheine können in der Bad Emser Buchhandlung Meckel in der Römerstraße eingelöst werden.

Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Wilhelm Augst, wies nochmals darauf hin, dass man die Aktivitäten der Emser Tafel sehr gerne fördere. Die Bürgerstiftung sei sich sicher, dass die Gutscheine für die Kinder, denen es wirtschaftlich nicht gut gehe, sinnvoll angelegt seien. Augst wies zudem darauf hin, dass die Bürgerstiftung Bad Ems immer wieder zweckgebundene Spenden gerade für diese Weihnachtsaktion erhalte. Man habe sich zudem erneut für die „Tafel-Kinder“ entschieden, da diese
von der Corona-Krise besonders hart getroffen wurden. Vielfach habe sich die wirtschaftliche Lage in den Familien noch weiter verschlechtert. Eine solche Unterstützung, so Augst weiter, sei daher für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt Bad Ems sehr wichtig.

Die Verantwortlichen der Emser Tafel, Marion Moll und Burkhard Struth, bedanken sich ausdrücklich bei der Bürgerstiftung Bad Ems für die erneute großzügige Unterstützung. Es sei sichergestellt, dass die Einkaufsgutscheine an wirklich bedürftige Kinder verteilt werden.

Sonntag, 6. Dezember 2020

Menschen in der Region spenden für jüdische Trauerhalle

Stadtbürgermeister Krügel freut sich über 10.100 Euro für die Sanierung der Trauerhalle auf dem jüdischen Friedhof in Bad Ems ( von rechts: Renate Weigel, Oliver Krügel, Christoph Simonis und Wilhelm Augst). Foto: Bernd-Christoph Matern


Das evangelische Dekanat Nassauer Land, die Bürgerstiftung Bad Ems und die jüdische Gemeinde Koblenz konnten Stadtbürgermeister Krügel 10.100 Euro für die Sanierung der Tahara-Halle (jüdische Trauerhalle) auf dem Bad Emser Friedhof übergeben.


Dekanin Renate Weigel hatte bereits vor sechs Jahren begonnen für die Sanierung der Tahara-Halle zu sammeln. Dabei hat sie unter anderem auch die Bürgerstiftung Bad Ems angesprochen. Die Bürgerstiftung engagiert sich seit Jahren für die Stadtgeschichte und leistet Erinnerungsarbeit in der Stadt Bad Ems. Mithin wurde die Anregung sofort von der Bürgerstiftung aufgegriffen. Unter anderem unterstützte sie nicht nur die Stolperstein-Aktion in der Stadt, sondern unter anderem die Anschaffung von Namenstafeln in der Tahara-Halle, die an jüdische Bad Emser Familien erinnern, die Opfer des Holocaust wurden. Stiftungsvorsitzender Wilhelm Augst, wies in diesem Zusammenhang zusätzlich darauf hin, dass auch von Seiten der Realschule Plus und des Goethe-Gymnasiums viele kreative Aktionen zur Erinnerungsarbeit in Bad Ems durchgeführt wurden.

Die Bürgerstiftung
hat daher 4.500 Euro für die Sanierung der jüdischen Trauerhalle zur Verfügung gestellt. Wilhelm Augst verwies darauf, dass der Großteil dieses Zuschusses aus zweckgebundenen Spenden komme. Die Bürgerstiftung würde sich aber freuen, wenn sich noch weitere Menschen aus der Region für die Sanierung engagieren würden. Das evangelische Dekanat Nassauer Land hat aus Spenden 4.600 Euro und die jüdische Gemeinde Koblenz 1.000 Euro für die Sanierung beigesteuert. Diese 10.100 Euro seien zwar eine sehr schöne Summe, reichten allerdings noch nicht vollständig aus, um das Ziel der Sanierung umzusetzen. Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann sich direkt an die Bürgerstiftung Bad Ems wenden.