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Freitag, 22. Oktober 2021

Bürgerin spendet 500 Euro an die Bürgerstiftung Bad Ems

Stiftungsgeschäftsführerin Anny Neusen (links) und der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Bad Ems, Wilhelm Augst (rechts) bedanken sich bei Frau Hilde Scholz für ihre großzügige Spende. Frau Scholz hatte sich spontan entschlossen, die Arbeit der Bürgerstiftung mit 500 Euro zu unterstützen.

Die Bürgerstiftung Bad Ems konnte sich jüngst über eine schöne Überraschung freuen. Die Bad Emser Bürgerin Hilde Scholz spendete der Bad Emser Bürgerstiftung 500 Euro für ihre Arbeit. Sie möchte damit, so die Spenderin, die vielfältigen Aktivitäten der Bürgerstiftung in der Stadt Bad Ems aktiv unterstützen.

Eine kleine Delegation der Bürgerstiftung besuchte Frau Hilde Scholz und nahm die großzügige Spende entgegen. Der Vorsitzende der Bürgerstiftung Bad Ems, Wilhelm Augst, bedankte sich ausdrücklich für diese unerwartete finanzielle Unterstützung. Im Namen des Vorstandes sagte er zu, dass diese Spende, wie alle Spenden an die Bürgerstiftung, unmittelbar Projekten und Initiativen in der Stadt Bad Ems zu Gute komme. Es sei erfreulich, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger die Arbeit der Bürgerstiftung aktiv fördern. Dank dieser regelmäßigen Unterstützungen könne man immer wieder zahlreiche Initiativen in der Stadt anstoßen oder erst ermöglichen.

Augst wies nochmals darauf hin, dass man auf unterschiedliche Weise an die Bürgerstiftung spenden könne. Neben nicht gebundenen Spenden, über deren Weiterverwendung die Stiftung selbst entscheide, könne man aber auch zweckgebunden spenden und damit gezielt einen bestimmtes Ziel fördern. Abschließend dankte er nochmals ausdrücklich Frau Scholz für ihre Unterstützung.

Montag, 18. Oktober 2021

Bürgerstiftung bedankt sich bei der Freiwilligen Feuerwehr

Carsten Reifert (links) und Klaus-Dieter Plaggenmeier (rechts) von Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ems freuen sich über die Gutscheine der Bürgerstiftung. Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser (2. von links) sowie Wilhelm Augst und Anny Neusen von der Bürgerstiftung Bad Ems bedankten sich bei den Helferinnen und Helfern für ihre ehrenamtliche Arbeit.


Eisgutscheine für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Corona-Schnelltestzentrums in der Stadt Bad Ems


Während der Hochphase des Covid19-Pandemie mussten kurzfristig Schnelltestzentren aufgebaut werden. In der Stadt Bad Ems wurde unter anderem von ehrenamtliche Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ems und des Deutschen Roten Kreuzes in der Halle des Bartholomäusmarktvereins in der Arzbacher Straße ein Zentrum für Corona-Schnelltests eingerichtet und betrieben. Die Bürgerstiftung Bad Ems bedankte sich mit Eisgutscheinen für dieses Engagement.

Die Covid19-Pandemie hat unser Land und auch unsere Stadt Bad Ems in den letzten Wochen und Monaten stark gefordert. Die vielfältigen Aufgaben wären ohne ehrenamtliches Engagement nicht zu bewältigen gewesen. Wichtig war unter anderem der Aufbau von Schnelltest-Kapazitäten vor Ort. Dabei konnten sich die Bürgerinnen und Bürger, wie so oft, auf die Freiwillige Feuerwehr vor Ort verlassen. In der Halle des Bartholomäusmarktvereins in der Arzbacher Straße wurde ein „Drive-In-Schnelltestzentrum“ eingerichtet und über viele Wochen ehrenamtlich betrieben. Mit einem Dank-Essen wurde dieses Engagement gewürdigt. Die Bürgerstiftung steuerte für alle Helferinnen und Helfer jeweils einen Eisgutschein bei.
 
Der Vorsitzende der Bürgerstiftung Bad Ems, Wilhelm Augst, bedankte sich nochmals ausdrücklich für diese tolle Arbeit. Ursprünglich sollte die Übergabe schon vor einiger Zeit stattfinden, aber leider musste die Veranstaltung immer wieder verschoben werden. Dies stelle aber kein Problem dar, da die Eisgutscheine auch noch im nächsten Jahr eingesetzt werden können. Augst wies außerdem darauf hin, dass die Bürgerstiftung bereits zu Beginn des letzten Jahres ein Dankeschön-Essen für die Feuerwehr veranstalten wollte. Dies sei leider den Corona-Regeln “zum Opfer gefallen“. Er sagte aber zu, dass dieses Dankeschön-Essen auf alle Fälle noch nachgeholt werden soll. Damit will sich die Bürgerstiftung für den unverzichtbaren Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort bedanken.

Montag, 11. Oktober 2021

Lesesommer bleibt auch 2021 beliebt wie immer

Anny Neusen und Wilhelm Augst von der Bürgerstiftung Bad Ems übergaben Gutscheine von insgesamt 600 Euro an Laura Lanser und Natalie Stindt von der Stadtbücherei Bad Ems


Ein kleiner Ausschnitt der Preise für die eifrigen jungen Leserinnen und Leser der Stadtbücherei Bad Ems , die am Lesesommer 2021 teilgenommen haben.


Der Lesesommer der Stadtbücherei ist seit vielen Jahren eine sehr beliebte Veranstaltung bei Kinder und Jugendlichen aus Bad Ems. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Krise hatten sich
zahlreiche junge Leserinnen und Leser für den Lesesommer angemeldet. Leider musste die traditionelle Abschlussparty des Lesesommers auch in diesem Jahr entfallen. Zum Abschluss des Lesesommers werden trotzdem Urkunden verteilt, die jedes Kind bekommt, das erfolgreich teilgenommen und wenigstens 3 Bücher gelesen hat. Daneben gibt es auch noch eine zusätzliche Preisverteilung. Die Bürgerstiftung Bad Ems hat hierfür Gutscheine im Wert von 600 Euro für die Kinder zur Verfügung gestellt.

Der Lesesommer Rheinland-Pfalz soll den Kontakt der jungen Leserinnen und Leser zur örtlichen Stadtbibliothek festigen. Durch Übung soll zudem die in der Schule erworbene Lesefähigkeit der kleinen Leserinnen und Leser weiter verbessert werden. Somit stellt der Lesesommer Rheinland-Pfalz einen weiteren wichtigen Baustein in den Aktivitäten der Stadtbücherei Bad Ems zur sehr intensiven und ambitionierten Leseförderung dar. In diesem Jahr waren die Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche, wie bereits im letzten Jahr, stark eingeschränkt. Die jungen Leseratten konnten trotz der Hygiene- und Abstandsregeln ihrem Lesehobby ungefährdet
nachgehen.

Das Team der Stadtbücherei Bad Ems organisiert bereits seit Jahren die landesweite Leseförderaktion „Lesesommer Rheinland-Pfalz“ vor Ort in Bad Ems. In diesem Jahr konnte der Lesesommer in Bad Ems wieder sehr viele junge Leserinnen und Leser zum Lesen animieren. Die Preise für die eifrigsten „Leseratten“ werden in diesem Jahr nicht bei einer Abschlußparty vergeben, sondern in einem Einzelverfahren. Um die Attraktivität der Preise zu erhöhen hat die Bürgerstiftung Bad Ems Gutscheine in
Höhe von insgesamt 600 Euro spendiert.

Für den Vorstand der Bürgerstiftung war es daher wieder eine Selbstverständlichkeit, diese hervorragende pädagogische Aktivität für Kinder tatkräftig zu unterstützen. Vorstandsvorsitzender Wilhelm Augst verwies darauf, dass die Bürgerstiftung Bad Ems das besondere Engagement des Bücherei-Teams und des Fördervereins der Stadtbücherei seit Jahren unterstützt. Hierbei sei der Lesesommer eine sehr gute Möglichkeit Kinder und Jugendliche an das „Kulturgut Buch“ heranzuführen. Daher habe die Bürgerstiftung Bad Ems sich entschlossen, neben anderen Sponsoren, die Preisvergabe an die Kinder und Jugendlichen mit 600 Euro zu unterstützen. Gerade in der jetzigen Ausnahmesituation sei dies besonders wichtig, um Kindern und Jugendlichen Freizeitalternativen aufzuzeigen, meint die Bürgerstiftung. Büchereileiterin Natalie Stindt und ihre Vertreterin Laura Lanser freuten sich sehr über die regelmäßige Unterstützung durch die Bürgerstiftung. Sie kündigten an, dass auch die Leseförderung im gewohnten Umfang möglichst bald wieder aufgenommen werden soll. Auch hierfür hat die Bürgerstiftung ihre Unterstützung zugesagt.

Montag, 30. August 2021

Sanierung der jüdischen Trauerhalle hat begonnen

Stadtbürgermeister Krügel erläutert Britta Lemler (stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung) und Wilhelm Augst die Sanierungsarbeiten an der Tahara-Halle


Britta und Norbert Lemler sowie Wilhelm Augst lassen sich von Stadtbürgermeister Krügel die Arbeiten an der Tahara-Halle erläutern


Unter dem Mauerputz kommt die ursprüngliche Gestaltung der Tahara-Halle aus dem Jahre 1881 zum Vorschein


Die notwendige Sanierung der Tahara-Halle (jüdische Trauerhalle) auf dem Bad Emser Friedhof hat begonnen. Der Vorstand der Bürgerstiftung machte sich vor Ort einen Eindruck über den Zustand des historischen Gebäudes. Stadtbürgermeister Oliver Krügel erläuterte die Bauarbeiten und konnte im Anschluss an die Besichtigung noch einen weiteren Spendenscheck der Bürgerstiftung Bad Ems über 1.000 Euro in Empfang nehmen.

Dekanin Renate Weigel vom evangelischen Dekanat Nassauer Land hatte bereits vor einigen Jahren begonnen für die Sanierung der Tahara-Halle zu sammeln. Dabei hat sie unter anderem auch die Bürgerstiftung Bad Ems angesprochen. Da sich die Bürgerstiftung seit Jahren für die Stadtgeschichte engagiert und Erinnerungsarbeit in der Stadt Bad Ems leistet, wurde die Anregung sofort aufgegriffen.

Die Bürgerstiftung
hatte bereits 4.500 Euro für die Sanierung der jüdischen Trauerhalle zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag konnte jetzt nochmals um weitere 1.000 Euro aufgestockt werden. Wilhelm Augst, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, verwies darauf, dass der Großteil dieser Zuschüsse aus zweckgebundenen Spenden komme. Die Bürgerstiftung hatte sich in enger Abstimmung mit der Stadt Bad Ems und der Verbandsgemeindeverwaltung um weitere finanzielle Unterstützung bemüht. So sagten die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und das Land Rheinland-Pfalz Zuschüsse für die Sanierung zu.

Stadtbürgermeister Krügel bedankte sich ausdrücklich bei der Bürgerstiftung und beim evangelischen Dekanat für die Unterstützung. Nur durch diese Unterstützung konnten die Sanierungsarbeiten jetzt begonnen werden. Insbesondere der älteste Teil der Tahara-Halle, der aus dem Jahre 1881 stammt, hat
erhebliche Feuchtigkeitsschäden, die an der Bausubstanz deutliche Spuren hinterlassen hätten. Jetzt müsse das Gebäude abtrocknen, damit man in einer weiteren Sanierungsphase die Folgearbeiten aufnehmen könne. Bereits jetzt, so der Stadtchef weiter, seien Gestaltungselemente aus dem Jahre 1881 ans Tageslicht gekommen, die über Jahrzehnte unter dem Wandputz verborgen gewesen seien.

Die Tahara-Halle befindet sich auf dem jüdischen Friedhof, der heute in den christlichen Friedhof integriert ist. Auf dem jüdischen Friedhof finden sich insgesamt 182 Grabstätten. Da Bad Ems während seiner Glanzzeit im 18. und 19. Jahrhundert auch von jüdischen Kurgästen gerne besucht wurde und eine aktive jüdische Gemeinde in Bad Ems bestand, war der Bedarf nach einer jüdischen Trauerhalle gegeben. Diese wurde dann 1881 errichtet und 1929 um einen offenen Anbau erweitert. Auch wenn die Tahara-Halle nicht im Kernbereich des Weltkulturerbes „Great Spa Towns of Europe“ liegt,
sei sie ein historisches Zeugnis dieser besonderen Epoche für Bad Ems, das erhalten werden müsse.

Die Bürgerstiftung Bad Ems würde sich freuen, wenn sich noch weitere Menschen aus der Region für die Sanierung der Tahara-Halle
engagieren würden. Wer dieses Projekt aktiv unterstützen möchte, kann sich direkt an die Bürgerstiftung Bad Ems wenden. Die Bürgerstiftung weist darauf hin, dass bei zweckgebundenen Spenden die Gelder ausschließlich für den jeweils genannten Zweck eingesetzt werden.

Dienstag, 17. August 2021

Bürgerstiftung stellt ihren Historischen Kalender 2022 vor


Der neue Historischen Kalender der Bürgerstiftung Bad Ems fand bei der Vorstellung großes Interesse.


Trotz der Corona-Krise gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Historischen Kalender der Bürgerstiftung für das kommende Jahr. Die Bürgerstiftung Bad Ems hat ihren neuen Historischen Kalender für das Jahr 2022 im Bad Emser Stadtmuseum offiziell vorgestellt. Der Historische Kalender ist seit
Anfang August 2021 in Bad Ems erhältlich und finanziert einen Teil der Aktivitäten der Bürgerstiftung.

Stiftungsvorstandsvorsitzender Wilhelm Augst konnte zur offiziellen Vorstellung des neuen Kalenders der Bürgerstiftung im Stadtmuseum Bad Ems eine kleine Zahl von interessierten Gästen begrüßen. Augst bedankte sich in seiner Einführungsrede bei den „Machern“ des Kalenders und bei den Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihren eingereichten Bildern den Kalender erst möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank ging an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtmuseums und den Bad Emser Stadtarchivar Dr. Hans-Jürgen Sarholz. Wie bereits in den Vorjahren, wurde die Bürgerstiftung bei der Erstellung des Historischen Kalenders mit Bildern, sowie mit hilfreichen Hinweisen aus der Bevölkerung unterstützt. Daneben konnten auch die Zeitungen des Jahres 1922 nach interessanten Schlagzeilen durchsucht werden, die sich im Kalender wiederfinden.

Wilhelm Augst bedankte sich ausdrücklich bei Britta und Norbert Lemler, Ralf Reiländer und Heidi Baetzel für die geleistete Arbeit zur Erstellung des Historischen Kalenders. Neun Jahre lang hatte Walter Klippel aus Kadenbach den Kalender gestaltet und gesetzt. In diesem Jahr konnte er diese Arbeit nicht mehr übernehmen. Wilhelm Augst bedankte sich bei Ralf Reiländer, der diese Aufgabe übernommen und den 10. Historischen Kalender gestaltet hat. Dieses Engagement und die sehr großzügige Unterstützung durch die Firma Löwenstein medical aus Bad Ems stellten sicher, so Wilhelm Augst weiter, dass über den Verkauf des nunmehr zehnten Historischen Kalenders ein größerer Geldbetrag für Aktivitäten der Bürgerstiftung in Bad Ems erwirtschaftet werden könne. Die Stiftung konnte im vergangenen Jahr insgesamt 14 Projekte mit 15.000 Euro fördern. In diesem Jahr werde man trotz der Einschränkungen durch die Pandemie nach derzeitiger Planung 12 Projekte mit rund 10.000 Euro unterstützen.

Wilhelm Augst ging kurz auf die Inhalte des Historischen Kalenders 2022 ein und erläuterte die Bildauswahl und die Auswahl der Schlagzeilen der Emser Zeitung aus dem Jahre 1922. Da wird unter anderem über die Einführung von Notgeld und die Schließung des Volksbades berichtet. Der Verkauf eines Hauses wegen Auswanderung macht deutlich, dass die Not der Nachkriegsjahre erheblich war. Aber auch alltägliche Vorkommnisse finden sich in der Zeitung, wie zum Beispiel ein Bericht über ein Schwein, das in einer Jauchegrube ertrunken war. Interessant auch die Tatsache, dass Probleme, über die heute diskutiert wird auch vor 100 Jahren aktuell waren. So muss die Verwaltung immer wieder auf die Reinigung der Gehwege hinweisen. Die ausgewählten Schlagzeilen aus der Presse belegen sehr eindringlich die Lebenssituation der Menschen im Jahre 1922 und geben hie und da auch Grund zum Schmunzeln..

Der Historische Kalender 2022 kann bei folgenden Verkaufsstellen in der Stadt Bad Ems erworben werden: Frisör Kohns, Häcker‘s Kurhotel, Le Gout, Kur- und Stadtmuseum, Buchhandlung Meckel, Nassauische Sparkasse, Schuhhaus Daniel, Weltladen Bad Ems (alle Römerstraße); Lotto-Shop Walldorf (Wipsch-Passage), Boutique M1, Sonnenapotheke (Koblenzer Straße) und Physiotherapie Lemler (Auf der Pütz).

Montag, 9. August 2021

Jugendliche gestalten Schaltkästen an der Post in Bad Ems


Die fleißigen Künstlerinnen vor ihren noch nicht ganz fertigen Bildern




Ausschnitte der einzelnen neu gestalteten Schaltkästen und eine Gesamtansicht des Kunstwerkes


Die Bürgerstiftung Bad Ems fördert
seit Jahren die vielseitige Jugend- und Kulturarbeit des Bad Emser Jugendzentrums. Im vergangenen Jahr hatten die Jugendlichen die Eingangsfront des Bad Emser Hauptbahnhofes neu und farbenfroh gestaltet. In diesem Jahr haben sich die Jugendlichen um die Verschönerung der grauen Schaltkästen gegenüber der Bad Emser Post gekümmert. Herausgekommen ist ein echter Hingucker, der die graue Tristesse in ein phantasievolles und buntes Kunstwerk verwandelt hat. Die Bürgerstiftung Bad Ems hat die Kosten für diese Aktion getragen.

Julia Siebenschuh vom Bad Emser Jugendzentrum hatte im Vorfeld die Besitzer der grauen Schaltkästen gegenüber der Post in Bad Ems kontaktiert und um Genehmigung für die künstlerische Gestaltung gebeten. Sowohl die Syna GmbH, als auch die Deutsche Telekom Technik GmbH, stimmten der Neugestaltung zu. Logistische Unterstützung kam vom Bauhof der Stadt Bad Ems und die finanzielle Unterstützung wurde von der Bürgerstiftung Bad Ems sichergestellt.

Unter der künstlerischen Leitung der Theaterplastikerin Kirsten Sauer entwickelten die Jugendlichen die künstlerischen Ideen und sorgten für
deren Umsetzung. Die tristen und grauen Schaltkästen waren bisher keine gute Visitenkarte für die Stadt Bad Ems. Auf Anregung der Bürgerstiftung Bad Ems hat man sich im Jugendzentrum Gedanken gemacht, wie man diesen Bereich mit künstlerischen Mitteln aufwerten kann. Wie bereits im letzten Jahr, waren die Jugendlichen von der Idee begeistert. Innerhalb einer Woche entstanden so in der Römerstraße echte Kunstwerke. Die Künstlerinnen ließen sich bei Ihrer Arbeit auch von den widrigen Wetterbedingungen nicht aufhalten. Touristen und Einheimische, die während der Arbeiten an der Post vorbeikamen, waren durchweg von der Aktion begeistert. So haben die Jugendlichen einen schönen Beitrag zu positiven Gestaltung des neuen WeltKULTURerbes Bad Ems geleistet.

„Die Bürgerstiftung Bad Ems“, so deren Vorsitzender Wilhelm Augst, „würde sich sehr freuen, wenn sich weitere Sponsoren für das Jugendzentrum und seine Aktivitäten begeistern lassen könnten.“ In diesem Zusammenhang weist die Bürgerstiftung darauf hin, dass mögliche Unterstützerinnen und Unterstützer auch zweckgebundene Spenden an die Bürgerstiftung geben können. Diese Spenden werden ohne Abzüge unmittelbar für den jeweils von den Spenderinnen und Spendern festgelegten Zweck eingesetzt. „Die Jugendlichen des Jugendzentrums zeigen, dass sie sich für die Allgemeinheit einsetzen und dieses Engagement sollte von allen in der Gesellschaft unterstützt werden“, stellte Augst abschließend fest.

Freitag, 30. Juli 2021

Bürgerstiftung unterstützt Ferienmaßnahme der Arbeiterwohlfahrt Bad Ems mit 600 Euro

Die Abordnung der Bürgerstiftung Bad Ems konnte einen Förderscheck über 600 Euro an die Arbeiterwohlfahrt übergeben


Seit über 60 Jahren führt die Arbeiterwohlfahrt in Bad Ems während der Sommerferien Stadtranderholungen für Kinder durch. Im Jahre 2020 musste die Maßnahme wegen der Covid-Pandemie ausfallen. In diesem Jahr wird die Ferienmaßnahme mit neuem Konzept und weniger Kindern durchgeführt. Die Bürgerstiftung Bad Ems hat seit ihrer Gründung die Stadtranderholung regelmäßig unterstützt. In diesem Jahr konnten sich die Verantwortlichen der Stadtranderholung über einen Zuschuss von 600 Euro freuen.

Die Abordnung der Bad Emser Bürgerstiftung wurde im Ferienlager der Arbeiterwohlfahrt vom AWO- Vorsitzenden Achim Hopfenmüller begrüßt. Er bedankte sich für die finanzielle und ideelle Unterstützung durch die Bürgerstiftung. Hopfenmüller bedankte sich für die regelmäßige Unterstützung der Ferienmaßnahme, die eine wichtige Planungsgrundlage darstelle. Er gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten und die Neuaufstellung der Stadtranderholung in diesem Jahr. Ein solches Ferienlager müsse bereits sehr früh geplant werden. In diesem Jahr habe es aber einen erheblichen Unsicherheitsfaktor gegeben: Die Corona-Pandemie. Man habe sich daher im AWO-Vorstand Gedanken über die neue Form der Stadtranderholung gemacht, da die Familien durch die Beschränkungen in der Pandemie besonders belastet waren. Aus einem Angebot von 14 Einzelaktionen konnten die Kinder für 5 Aktivitäten angemeldet werden. Damit war gesichert, das Ferienlager unter den Corona-Regeln durchzuführen und einer möglichst großen Anzahl von Kindern die Teilnahme zu ermöglichen.

Wilhelm Augst, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, lobte das großartige Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ausdrücklich. Mit dem neuen Format der Ferienmaßnahme habe man eine gute Wahl getroffen, die die Familien zumindest teilweise entlasten könne.„Es ist“, so Augst, „keine Selbstverständlichkeit, dass Menschen einen großen Teil ihres Urlaubes oder ihrer Freizeit für andere Menschen opfern“. Deshalb sei es auch für die Bürgerstiftung Bad Ems eine Verpflichtung, dieses besondere Engagement für die Allgemeinheit zu unterstützen.