Dieses Blog durchsuchen

Donnerstag, 11. April 2019

Frühlingsmenü und Frühlingskonzert mit dem „duoW“ im Bad Emser Badhaus

Das „Duo W“ will am 10. Mai das Bad Emser Publikum im Badhaus begeistern
Die Bürgerstiftung Bad Ems hat sich einen Schwerpunkt in der Kulturförderung gesetzt. Dabei will sie nicht nur Kulturprojekte unterstützen, sondern auch selbst das kulturelle Angebot in Bad Ems aktiv mitgestalten. Die Bürgerstiftung lädt daher für Freitag den 10. Mai 2019 zu einem Konzert mit der Gruppe „duoW“ in das Bad Emser Badhaus ein.

Die Kulturförderung ist seit Beginn ein Schwerpunkt in der Arbeit der Bürgerstiftung Bad Ems. So hat die Stiftung in den vergangenen Jahren unter anderem das Festival „Gegen den Strom“ sowie Orgel- und Chorkonzerte unterstützt. Die Bürgerstiftung ist aber auch selbst als Veranstalter aufgetreten, so zum Beispiel mit Liederabenden und mit einem Konzert des Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz.

Diese Tradition will die Bürgerstiftung fortsetzen und lädt zu einem Konzert mit der Gruppe „duoW“ ein. Das Konzert findet am Freitag, 10. Mai 2019, ab 18:30 Uhr im Badhaus in Bad Ems statt. Zum Konzert wird es ein Frühlings orientiertes 3-Gang-Menü geben. Die Bürgerstiftung Bad Ems ist sich sicher, dass diese Kombination einen wunderschönen Kultur-Abend garantiert.

Das „duoW“, die Pianistin Ingrid Wendel und die Geigerin Katharina Wimmer, sind in Bad Ems schon länger als Interpretinnen der allwöchentlichem Kurkonzerte im Marmorsaal bekannt. An diesem Abend wird das „duoW“ Musik aus seinem breiten Repertoire vortragen. Den Facettenreichtum in der Musik zu erforschen und mit Begeisterung dem Publikum zu vermitteln, ist ihr gemeinsames Ziel. So fühlen sich die beiden Musikerinnen nicht nur im Klassischen zuhause, sondern erweitern ihr Repertoire ständig auch in Richtung Salonmusik bis hin zu argentinischen Rhythmen.

Wer sich diesen Kulturgenuss nicht entgehen lassen will, sollte sich ab 23. April aber – spätestens bis zum 26. April 2019 – bei der Geschäftsführerin der Bürgerstiftung, Frau Anny Neusen, verbindlich anmelden (per Telefon 02603-3577, per Fax 02603-500673 oder per E-Mail unter AnnyN@t-online.de). Der Eintrittspreis für das Konzert inklusive 3-Gang-Menü beträgt 29 Euro und kann am 10. Mai vor Konzertbeginn entrichtet werden.

Mittwoch, 3. April 2019

Bürgerstiftung fördert Arbeit der Stadtbücherei Bad Ems

Kinder und Jugendliche zum „Viellesen“ zu animieren, das ist das Ziel der Leseförderung der Bad Emser Stadtbücherei. Die Bad Emser Stadtbücherei und der Förderverein engagieren sich seit Jahren in der Leseförderung für Kinder und Jugendliche. Diese sinnvollen Aktivitäten fördert die Bürgerstiftung Bad Ems in diesem Jahr mit einem Zuschuss von 600 Euro.

Ziel der Leseförderung der Bad Emser Stadtbücherei ist es, Kinder und Jugendliche für die Kulturtechnik des Lesens zu begeistern und zum „Viellesen“ zu animieren. Dies setzt voraus, dass die Lesekompetenz der jüngsten „Kunden“ der Stadtbücherei kontinuierlich verbessert wird. Dieses Ziel kann nur mit sogenannten Lesepaten erreicht werden, die insbesondere die Freude am Lesen fördern sollen. Vielleser, so Büchereileiterin Lydia Lehmann, beherrschen die „Kulturtechnik Lesen“ besser und erweitern ihren Wortschatz deutlich. Ein Vorteil, der sich auch im Alltagsleben immer wieder positiv bemerkbar macht und daneben zusätzlich die wunderbare Welt der Literatur eröffnet. Dieses Konzept kann nur gelingen mit Hilfe von Lesepatinen, wie der Abiturientin Sophie Ueter, die einen sehr guten Zugang zu den jungen Leserinnen und Lesern aufbauen können.

„Wir wollen diese sehr guten Aktivitäten dauerhaft fördern“, so Wilhelm Ausgt, der Vorsitzende der Bürgerstiftung Bad Ems. Aus diesem Grund habe man bereits in der Vergangenheit Aktivitäten der Stadtbücherei und des Fördervereins der Stadtbücherei kontinuierlich gefördert. Die Ausrichtung der Leseförderung auf Kinder und Jugendliche sei ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Weiterbildung in der Stadt Bad Ems, betont die Bürgerstiftung in ihrer Entscheidung für die Unterstützung der Stadtbücherei. Man habe sich, so Augst weiter, vor Ort davon überzeugen können, dass dieses Konzept der Stadtbücherei aufgehe und allen Beteiligten sehr viel Spaß mache. Die Stadtbücherei und der Förderverein leisteten seit Jahren hervorragende Arbeit, die auch in der Öffentlichkeit immer wieder positiv wahrgenommen werde.

Freitag, 29. März 2019

Nistkasten-Aktion der Bürgerstiftung geht in die Verlängerung


Die Bürgerstiftung Bad Ems hat mit Schülerinnen und Schülern der Freiherr-vom-Stein-Schule in Bad Ems 10 Vogelnistkästen im Bad Emser Stadtwald installiert. Zusammen mit dem Revierförster Rainer Jäger wurde eine Schulstunde in freier Natur durchgeführt. Die jungen Vogelfreunde konnten bei der Schulstunde im Freien nicht nur viele Neuigkeiten erfahren, sondern auch selbst spielerisch für den Vogelschutz aktiv werden.

Bereits im Spätherbst des vergangenen Jahres hatte die Bürgerstiftung mit Schülerinnen und Schülern der Ernst-Born-Schule Nistkästen im Bad Emser Stadtwald verteilt. Jetzt folgten die Schülerinnen und Schülern der Freiherr-vom-Stein-Schule diesem Beispiel. Eine wackere kleine Schar von Grundschülern der Freiherr-vom-Stein-Schule war mit ihrem Schulleiter Dirk Niebergall zu einer Schulstunde im Bad Emser Stadtwald unterwegs. Unterstützt von Bad Emser Revierförster Rainer Jäger und Forstwirtschaftsmeister Benjamin Maas sollten insgesamt 10 Vogelnistkästen im Bad Emser Stadtwald in der Nähe der Freiherr-vom-Stein-Schule aufgehängt werden. Die Bürgerstiftung Bad Ems hatte beim „Eine Welt Laden“ in Bad Ems insgesamt 10 Nistkästen erworben, die von der Stiftung Scheuern in handwerklicher Arbeit hergestellt wurden.

Die jungen Naturschützer waren sehr engagiert bei der Sache. Revierförster Rainer Jäger erläuterte zu Beginn der Aktion die Notwendigkeit solche Nistkästen für die heimische Vogelwelt bereitzustellen. So erfuhren die Kinder auch viele Neuigkeiten über das Leben der verschiedenen Tier- und Vogelarten im heimischen Wald.

Anschließend bereiteten die Kinder zusammen mit Forstwirtschaftsmeister Benjamin Maas die Nistkästen für die Befestigung an den Bäumen vor. Im Anschluss ging es dann zur Tat. Zuerst suchte man sich gesunde Bäume aus, an denen man die Nistkästen befestigen konnte. Wichtig war dabei auch die optimale Ausrichtung der neuen Vogelwohnungen nach der günstigsten Himmelsrichtung, um zu starke Sonneneinstrahlung oder Regeneinfall zu vermeiden. Mit Aluminiumnägeln wurde die Nistkästen dann ich ausreichender Höhe installiert.

Wilhelm Augst, Vorsitzender der Bürgerstiftung, bedankte sich bei den Kindern für ihren Arbeitseifer und ihr Interesse an der heimischen Vogelwelt. Alle beteiligten Kinder bekamen eine kleine Süßigkeit als Dankeschön. Ausdrücklich bedankte sich Augst auch bei Revierförster Rainer Jäger und bei
Forstwirtschaftsmeister Benjamin Maas für die professionelle Unterstützung dieser Nistkasten-Aktion der Bürgerstiftung Bad Ems

Die Bürgerstiftung ist sich sicher, dass mit dieser Aktion nicht nur der heimischen Vogelwelt etwas Gutes getan wurde. Vielmehr habe man mit dieser Aktion „mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Bei den Kindern wurde das Interesse an den Vorgängen in der unmittelbaren heimischen Natur geweckt und gleichzeitig wurden für die heimische Vogelwelt neue Nistmöglichkeiten geschaffen.

Montag, 25. März 2019

Bürgerstiftung Bad Ems wählte neuen Vorstand

Der neue Vorstand der Bürgerstiftung Bad Ems: Britta Lemler (stv. Vorsitzende), Ralf Reiländer, Wilhelm Augst (Vorsitzender), Anny Neusen (Geschäftsführerin), Norbert Lemler
Die Bürgerstiftung Bad Ems hat einen neuen Stiftungsvorstand. Wilhelm Augst wurde im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Neue stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung Bad Ems wurde Britta Lemler. Als weitere Mitglieder des Vorstandes wurden Norbert Lemler und Ralf Reiländer vom Stiftungsrat gewählt.

Die Bürgerstiftung Bad Ems kann wieder auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dank der Unterstützung von Sponsoren und zahlreichen Einzelspendern konnte eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen in der Stadt Bad Ems unterstützt und gefördert werden. Ach für das laufende Jahr 2019 liegen der Bürgerstiftung Bad Ems schon zahlreiche Wünsche und Anträge auf Förderungen vor. Diese Anträge wurden in der gemeinsamen Sitzung von Stiftungsrat und Stiftungsvorstand beraten.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Sitzung stand der Jahresbericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2018 und die Vorlage des Finanzberichtes. Wilhelm Augst erläuterte nochmals kurz die Aktivitäten der Stiftung in einem sehr arbeitsreichen Jahr 2018. Die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung, Anny Neusen, konnte eine positive Kassenentwicklung vorlegen, die eine Grundlage für weitere Fördermaßnahmen im Jahr 2019 bildet.

Die Kassenprüfer bescheinigten Anny Neusen eine sehr gute und saubere Kassenführung. Sie betonten dabei, dass die Finanzverwaltung einer Stiftung sehr anspruchsvoll sei und einen erheblichen Aufwand erfordere. Der Stiftungsrat beschloss einstimmig im Anschluss an den Bericht der Kassenprüfer die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung.

Nach drei Jahren Amtszeit musste der Stiftungsrat einen neuen Stiftungsvorstand wählen. Einstimmig wurde der bisherige Vorsitzende Wilhelm Augst in seinem Amt bestätigt. Nachdem Manfred Dünchem für die Position des stellvertretenden Vorsitzenden nicht mehr kandidierte, wählte der Stiftungsrat Britta Lemler in diese Position. Norbert Lemler wird künftig als weiteres Mitglied in den Vorstand der Bürgerstiftung Bad Ems rücken. Ralf Reiländer wurde vom Stiftungsrat erneut in den Vorstand gewählt und wird dort weiterhin die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit leisten.

Abschließend bedankte sich der im Amt bestätigte Vorsitzende Wilhelm Augst beim Stiftungsrat für das große Vertrauen. Gleichzeitig bedankte er sich bei Manfred Dünchem für die Mitarbeit im Vorstand in den letzten 9 Jahren.

Montag, 4. März 2019

Gemeinsame Sitzung von Stiftungsrat und Stiftungsvorstand der Bürgerstiftung Bad Ems

Die Mitglieder des Stiftungsrates und des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung Bad Ems treffen sich am Freitag, 22. März 2019, um 19 Uhr, im Restaurant „Alt Ems“ zu einer turnusmäßigen Sitzung. Auf der Tagesordnung steht u.a die Neuwahl des Stiftungsvorstandes durch den Stiftungsrat.

Für die Sitzung der Gremien der Bürgerstiftung ist folgende Tagesordnung vorgesehen:

1. Eröffnung und Begrüßung
2.
Information über die Tätigkeiten der Stiftung im Jahre 2018
3. Beschlussfassung zum Jahresabschluss durch den Vorstand
4. Prüfung des Jahresabschlusses und Entlastung des Vorstands
5. Neuwahl des Stiftungsvorstands durch den Stiftungsrat
6. Geplante Aktivitäten für 2019
7. Sonstige Mitteilungen
8. Verschiedenes
9.
Schlusswort

Sonntag, 17. Februar 2019

Bürgerstiftung will Gedenkstein restaurieren


Die Bürgerstiftung Bad Ems will einen verwitterten Gedenkstein für verstorbene französische Kriegsgefangene auf dem Bad Emser Friedhof restaurieren. Der Gedenkstein befindet sich am Rand des Gräberfeldes für gefallene deutsche Soldaten auf dem Friedhof und erinnert an sieben französische Kriegsgefangene, die in Bad Ems gestorben sind.

Der Vorstand der Bürgerstiftung wurde von Bad Emser Bürgern auf den versteckten Gedenkstein für verstorbene französische Kriegsgefangene aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges hingewiesen. Der Gedenkstein war in den vergangenen Jahren völlig von einer Hecke überwuchert und war kaum noch zu erkennen. Nachdem der Stein freigelegt wurde, konnte man mit viel Aufwand die Inschrift leserlich machen. Nach umfangreichen Recherchen von Wilfried Dieterichs konnten die Personen auf dem Stein zugeordnet werden. Es handelt sich hierbei um sieben französische Kriegsgefangene, die in der Kriegsgefangenschaft in Bad Ems gestorben sind. Sie wurden auch in Bad Ems beerdigt, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aber in einer aufwändigen Aktion exhumiert und in ihre Heimatland überführt und dort beigesetzt.

Die Bürgerstiftung Bad Ems möchte den Gedenkstein aufarbeiten lassen und nach Möglichkeit an einen anderen zentralen Ort auf dem Friedhof positionieren. Man wolle damit einen Beitrag zum Frieden und zur Völkerverständigung leisten. Wilhelm Augst, Vorsitzender der Bürgerstiftung, wies darauf hin, dass im Jahr 2020 an den 150. Jahrestag der „Emser Depesche“ erinnert werde. Die Emser Depesche war der Auslöser für den deutsch-französischen Krieg. In den folgenden 75 Jahren sei das Verhältnis der beiden Staaten von Krieg und Gewalt geprägt gewesen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, der im Jahre 2020 genau 75 Jahre zurückliegt, habe sich dieses Verhältnis um 180 Grad gedreht. Mit dem deutsch-französischen Vertrag haben sich die beiden Staaten zum Kern der europäischen Aussöhnung entwickelt. Die deutsch-französische  Freundschaft sei, so Augst weiter, ein wichtiges Gut, an das man immer wieder erinnern müsse.

Die Bürgerstiftung würde sich sehr freuen, wenn viele Bad Emser Bürgerinnen und Bürger die Restaurierung des Gedenksteines mit Spenden unterstützen würden. Ziel sei es, so die Bürgerstiftung Bad Ems, den Gedenkstein so zu restaurieren, dass er spätestens im Jahr 2020 wieder in einem würdigen Zustand auf dem Friedhof präsentiert werden könne.

Sonntag, 10. Februar 2019

Neupflanzungen in der Kastanienallee verzögern sich

Die Bürgerstiftung Bad Ems will mit der Neuanpflanzung von Bäumen die Bad Emser Kastanienallee retten. Die Resonanz aus der Bevölkerung auf dieses Ansinnen war überwältigend. So sind die Mittel für die Pflanzung von 10 Bäumen mittlerweile vorhanden. Leider hat der extrem trockene Sommer den Planungen einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Kastanienallee im Stadtteil Emser Hütte ist durch massive Baumverluste in den vergangenen Jahre stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Da die Stadtkassen leer sind, war hier bürgerschaftliches Engagement gefragt. So sahen das auch die Verantwortlichen der Bürgerstiftung Bad Ems und hatten sich die Neuanpflanzung von Bäumen in der Kastanienallee auf die Fahnen geschrieben. Die Resonanz auf den Spendenaufruf der Bürgerstiftung war beachtlich. Sehr  schnell konnten zehn benötigte Bäume durch Spenden und Spendenzusagen finanziert werden.

Im Herbst 2018 sollten die 10 neuen Kastanienbäume in der Kastanienallee gepflanzt werden. Revierförster Rainer Jäger wies darauf hin, dass Gehölze mit Wurzelballen idealerweise im frühen Herbst gepflanzt werden, damit diese vor dem Winter noch wurzeln können.  Die Verantwortlichen der Bürgerstiftung und Sponsoren der Pflanzaktion trafen sich mit dem Revierförster vor Ort, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Revierförster Jäger wies darauf hin, dass der vergangene ausgesprochen trockene Sommer den Pflanzen extrem geschadet habe. Stark in Mitleidenschaft gezogen wurden auch Jungpflanzen, die noch keine tief reichenden Wurzeln bilden konnten. Die Entwicklung dieser kleinen Bäume sei stark belastet, da viele Feinwurzeln durch die Trockenheit geschädigt seien. Zudem, so der Forstfachmann, seien viele Bäume bereits frühzeitig in die „Winterruhe“ eingetreten.

Stiftungsvorstand Wilhelm Augst wies darauf hin, dass die neuen Bäume, die eine ausreichende Größe aufweisen müssen,  pro Stück etwa 400 Euro kosten. Man wolle auf alle Fälle sicherstellen, dass eine Neuanpflanzung von Bäumen in der Kastanienallee auch erfolgreich sei. Revierförster Jäger empfahl der Bürgerstiftung die Neuanpflanzung auf den Herbst 2019 zu verschieben. Grundsätzlich könne man auch im Frühjahr neue Kastanien pflanzen, allerdings sei dies kein optimaler Zeitpunkt. Man müsse daher mit einer größeren Anzahl von Ausfällen rechnen. Daneben sei der Waldboden trotz der Regenfälle der letzten Zeit bis in eine Tiefe von 1,60 Metern noch sehr trocken.

Angesichts dieser Fakten entschloss man sich, die Neuanpflanzungen auf den Herbst 2019 zu verschieben. Die „Baumfreunde“ hoffen dabei auf einen weniger trockenen Sommer 2019, damit die neuen Kastanien eine realistische Überlebenschance haben. Darüber hinaus war man sich auch einig, dass in den kommenden Jahren noch weitere Neuanpflanzungen in der Kastanienallee nötig sind, um den Charakter der Allee auch in den nächsten Jahrzehnten zu erhalten.