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Große Freude bei der Bürgerstiftung Bad Ems, der Stadt Bad Ems, dem Jugendzentrum und beim „Kunstrestaurator“ Günter Schmitt über den neuen Kasper |
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Der „Warhol-Kasper“ erstrahlt in neuem Glanz |
Die Sanierungsarbeiten in der Max-Jacob-Passage in Bad Ems gehen weiter. Günter Schmitt, ehemaliger Lehrer an der Realschule Plus, hat mit viel Geduld und Aufwand den „Warhol-Kasper“ restauriert, der ursprünglich von Jugendlichen aus dem Jugendzentrum Bad Ems gestaltet worden ist. Die Arbeiten wurden wieder durch die Bürgerstiftung Bad Ems unterstützt, die auch die bisherigen Arbeiten finanziert hatte.
„Die östliche Passage zwischen Römerstraße und Marktplatz Wipsch ist in den letzten Jahre zu einem echten Hingucker geworden“, stellte der Erste Beigeordnete der Stadt Bad Ems, Frank Ackermann, bei der Neuinstallation des Kunstwerkes fest. Der Durchgang wurde zuvor von den Bürgerinnen und Bürgern kaum angenommen. Günter Schmitt hatte sich dafür eingesetzt, dass die Passage nach dem gebürtigen Bad Emser Puppenspieler Max Jacob benannt wurde. Die Bürgerstiftung Bad Ems hatte bereits vor der Namensgebung Überlegungen zur Neugestaltung der Passage in eine Kultur-Passage angestellt. So ist dann schließlich die Max-Jacob-Kulturpassage entstanden.
Mit der Zeit war es notwendig, die Kunstwerke wieder zu restaurieren, da Wind und Wetter und leider auch Schmierereien dies erforderlich machten. Einige Kunstwerke wurden schon wieder instandgesetzt. Aktuell wurde ein weiteres Bild wieder aufgehängt, das ursprünglich vom Jugendzentrum gestaltet wurde. Günter Schmitt hat die größtenteils abgeplatzten Farben des Bildes entfernt, wieder die ursprünglichen Formen aufgetragen und dann ausgemalt. Maßgeblich kompetent beraten wurde er durch das Farbenhaus Skrozki aus Bad Ems.
Finanziert
wurden sämtliche Arbeiten in der Max-Jacob-Passage durch die
Bürgerstiftung Bad Ems. "Gerne unterstützen wir finanziell die
Gestaltung und Erhaltung dieser wunderbaren Kunstpassage," so
Wilhelm Augst, der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Bad Ems.
Die
Bürgerstiftung und Frank Ackermann als Vertreter der Stadt waren
dabei, als Julia Siebenschuh vom Jugendzentrum und Günter Schmitt
das Kunstwerk neu anbrachten. Günter Schmitt teilte zudem mit, dass
Heike Zanger von der Realschule plus Bad Ems - Nassau und Julia
Siebenschuh vom Jugendzentrum ihre
Unterstützung
zugesagt
haben, weitere Kunstwerke herzustellen. Wenn die Corona-Lage keinen
Strich durch die Rechnung macht, können bereits im Jahr 2022 neue
Kunstwerke der Kinder und Jugendlichen in der Passage präsentiert
werden.
"Ich freue mich, dass immer wieder Jugendliche und Betreuerinnen
sich an der künstlerischen Ausgestaltung dieser gelungenen Passage
engagieren wollen," sagte Günter Schmitt und wünschte den
Besucherinnen und Besuchern viel Spaß beim Durchlaufen der
Max-Jacob-Kunst-Passage.
Wer die Gestaltung der
Max-Jacob-Passage und damit das Engagement der jungen Künstlerinnen
und Künstler nachhaltig unterstützen möchte, der kann durch eine
zweckgebundene Spende
an
die Bürgerstiftung Bad Ems einen Beitrag zur weiteren
Verschönerung von Bad Ems
leisten. Die zweckgebundenen Spenden werden ausschließlich für
dieses Projekt verwendet.