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Freitag, 24. Januar 2014

Bürgerstiftung Bad Ems unterstützt finanziell das Max-Jacob-Festival 2013 in Bad Ems

Die Bürgerstiftung Bad Ems konnte dem Mitinitiator des Max-Jacob-Festivals 2013, Günter Schmitt, einen Spendenscheck in Höhe von 2.275 Euro überreichen. Es handelt sich hierbei um zweckgebundene Spenden, die von der Bürgerstiftung Bad Ems speziell für das Max-Jacob-Festival 2013 aus Anlass des 125. Geburtstages von Max Jacob gesammelt wurden.

Der Vorsitzende des Vorstandes der Bürgerstiftung, Ottmar Canz, und Wilhelm Augst, der Vorsitzende des Stiftungsrates, übergaben den Spendenscheck vor dem Bad Emser Geburtshaus von Max Jacob in der Römerstraße an Günter Schmitt.

Das Geburtshaus ziert seit Ende 2013 ein von der Keramikwerkstatt Ebinger aus Bad Ems gestalteter Wandfries mit Darstellungen des Hohnsteiner Kaspers. Die Bürgerstiftung unterstützt die Initiatoren des Max-Jacob-Festivals zusätzlich mit einer weiteren Spende von 500 Euro aus Eigenmitteln der Bürgerstiftung Bad Ems.

Montag, 2. Dezember 2013

Weihnachtsaktion 2013


Viel Zuspruch fand der Informationsstand der Bürgerstiftung Bad Ems im Foyer des Bad Emser REWE-Marktes. Am 28. November verkauften die Aktiven der Bürgerstiftung Weihnachtsplätzchen und den Historische Kalender Bad Ems 2014. Die Erlöse tragen zur Finanzierung der Projekte bei, die die Bürgerstiftung Bad Ems mit der Weihnachtsaktion 2013 fördern wird.

So soll der Förderverein der Stadtbücherei Bad Ems mit einer Spende von Kinder- und Jugendbüchern unterstützt werden. Daneben soll das Bad Emser Jugendzentrum in seinen Aktivitäten gefördert werden. Diese Projekte hat sich die Bürgerstiftung Bad Ems für die diesjährige Weihnachtsaktion vorgenommen.

Zur Finanzierung tragen der Verkauf des Historischen Kalenders und die Weihnachtsplätzchen-Aktion bei. Die Bürgerstiftung Bad Ems dankt den Spendern und Abnehmern der Weihnachtsplätzchen ganz herzlich und empfiehlt weiterhin den Kauf des Historischen Kalenders Bad Ems 2014 mit Malbergbahnerinnerungen, der noch in einigen Exemplaren erhältlich ist.

Der Historische Kalender ist erhältlich bei den Bad Emser Buchhandlungen Elisabeth Adam (Römerstr. 51) und Meckel (Römerstr. 59), dem Kur- und Stadtmuseum Bad Ems (Römerstr. 97) sowie bei Stadt- und Touristikmarketing Bad Ems e.V. (Bahnhofplatz 1) und bei dem Stiftungsvorsitzenden Ottmar Canz (Schifflerweg 14, Bad Ems).

Um auch künftig gemeinnützige Projekte fördern zu können, bittet die Bürgerstiftung Bad Ems um Spenden der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Unternehmen aus Bad Ems. Die Bankverbindung der Bürgerstiftung Bad Ems für Spenden und weitere Zustiftungen lautet:
Volksbank Rhein-Lahn eG, Konto-Nr.  214 707 500, Bankleitzahl: 570 928 00
Nassauische Sparkasse, Konto-Nr.  552 291 759, Bankleitzahl:  510 500 15

Freitag, 15. November 2013

Weihnachtsaktion der Bürgerstiftung Bad Ems am 28. November 2013

Am 28. November 2013 in der Zeit von 14 bis 19 Uhr lohnt sich der Besuch des Standes der Bürgerstiftung Bad Ems im Foyer des REWE-Marktes Bad Ems gleich doppelt: Neben leckeren selbstgebackenen Plätzchen, die gegen eine Spende abgegeben werden, kann auch der Historische Bad Emser Kalender 2014 zum Thema „Malbergbahn – Erinnerungen“  erworben werden. Der Erlös der diesjährigen Weihnachtsaktion  der Bürgerstiftung geht unter anderem an das Jugendzentrum und an die Stadtbücherei Bad Ems.

Am Stand der Bürgerstiftung Bad Ems am 28. November in der Zeit von 14 bis 19 Uhr, im Foyer des REWE-Marktes Bad Ems, können Interessenten und Unterstützer der Bürgerstiftung den Historischen Kalender 2014 zum Preis von 15 Euro kaufen. Gleichzeitig werden leckere Weihnachtsplätzchen gegen eine Spende abgegeben. Die Spenden sind für die Weihnachtsaktion 2013 der Bürgerstiftung gedacht. In diesem Jahr sollen verschiedene Organisationen, darunter das Jugendzentrum und die Stadtbücherei Bad Ems, unterstützt werden.

Die Bürgerstiftung Bad Ems hofft, dass zahlreiche Bad Emser Bürgerinnen und Bürger mit dem Erwerb des Historischen Kalenders Bad Ems für 2014, sowie durch die Spenden für die Weihnachtsplätzchen die Arbeit der Bürgerstiftung unterstützen. Natürlich können sich die Bürgerinnen und Bürger am Stand über die Aktivitäten der Bürgerstiftung informieren. Wer die Bürgerstiftung und ihre Aktivitäten unterstützen will, kann selbstverständlich auch außerhalb der Weihnachtsaktion spenden. Hierbei ist es den jeweiligen Spenderinnen und Spendern überlassen, ob sie eine „freie“ Spende an die Bürgerstiftung geben wollen oder eine zweckgebundene Spende, mit der ein bestimmtes Projekt beziehungsweise eine bestimmte Aktivität unterstützt werden soll.  Allen Spenderinnen  und Spendern sowie den Käufern des Historischen Kalenders sei schon jetzt herzlich dafür gedankt.

Der Historische Kalender 2014 ist weiterhin erhältlich bei den Bad Emser Buchhandlungen Elisabeth Adam (Römerstr. 51) und Meckel (Römerstr. 59), dem Kur- und Stadtmuseum Bad Ems (Römerstr. 97) sowie bei Stadt- und Touristikmarketing Bad Ems e.V. (Bahnhofplatz 1) und bei dem Stiftungsvorsitzenden Ottmar Canz (Schifflerweg 14, Bad Ems).

Montag, 11. November 2013

Vortrag von Dr. Erich Krausbeck: „Sein Lieblingswort war Ich - Wie krank war Adolf Hitler?“




Die Bürgerstiftung Bad Ems hatte zu einem Vortrag ihres Gründungsstifters Dr. Erich Krausbeck in das Bad Emser Badhaus eingeladen. Im fast voll besetzten Saal  referierte  der Bad Emser Arzt für Neurologie und Psychiatrie über die Psyche von Adolf Hitler.

Dr. Krausbeck hatte sich bereits in einem 2011 erschienen Buch mit der Frage befasst, wie krank der Diktator wirklich gewesen ist. Er hat sich unter Nutzung authentischer Unterlagen aus der Sicht des Mediziners  intensiv dieser Persönlichkeit genähert.

In seinem Vortrag kritisierte Dr. Krausbeck insbesondere die Dämonisierung Hitlers in der Nachkriegszeit und  das daraus resultierende falsche Geschichtsbild, das noch bis in die späten 70er Jahre in den Schulen vermittelt worden sei.  Die Dämonisierung und Reduzierung der unermesslichen Verbrechen auf wenige Personen habe man in der unmittelbaren Zeit nach dem Krieg gerne als Ausrede oder Entschuldigung genutzt. Dies werde aber nicht den tatsächlichen Fakten gerecht.

Aus der Sicht des Arztes, so Dr. Krausbeck weiter, sei der Diktator für alle seine Handlungen, auch im strafrechtlichen Sinne, verantwortlich gewesen. Die berichteten Wutausbrüche, gerade auch in der Anfangszeit der Naziherrschaft, habe der Diktator sehr gezielt für seine Zwecke eingesetzt. Als Beispiel nannte Dr. Krausbeck die Zusammenkunft mit dem damaligen österreichischen Bundeskanzler Kurt Schuschnigg, in dessen Verlauf Hitler einen Wutanfall bekam. Dieser Wutanfall sei aber sehr genau geplant gewesen, um den Gast einzuschüchtern, was ja auch gelungen sei. Genauso seien auch die die öffentlichen Auftritte sehr genau geplant und einstudiert gewesen. Hitler habe in dieser Beziehung nichts dem Zufall überlassen.

Dr. Krausbeck führte weiter aus, dass der Diktator völlig auf sich bezogen war, was sich schließlich auch im sogenannten Führerprinzip widerspiegelte. „Er leugnete die Menschenrechte“, zitiert er den Historiker Eugen Kogon, und der Schriftsteller Thomas Mann habe den Diktator als hysterisch bezeichnet.  Auch Dr. Krausbeck erkennt in der Person des Machtmenschen einen Hysteriker, der über keinerlei Ethik verfüge. Er bezieht sich bei dieser Diagnose unter anderem auf medizinische Untersuchungen am Ende des Ersten Weltkrieges, bei denen bereits hysterische Krankheitsbilder festgestellt wurden. Für Dr. Krausbeck gibt es keinen Zweifel daran, dass Adolf Hitler keine psychische  Erkrankung hatte, die zu einer Schuldminderung führen könnte.

Zum Ende seines Vortrages verdeutlichte und unterstrich Dr. Krausbeck seine Ausführungen noch mit einigen eindrucksvollen Bildern und Filmsequenzen. Diese Bilder und Filmausschnitte relativierten die Propagandabilder der Wochenschauen, die von Vielen als Realität gewertet wurden. In der anschließenden Diskussion wurden die Ausführungen von Dr. Krausbeck lebhaft diskutiert. Hierbei kamen sowohl ärztliche Kollegen des Referenten als auch ärztliche Laien zu Wort.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Vortrag von Dr. Erich Krausbeck: „Sein Lieblingswort war Ich - Wie krank war Adolf Hitler?“

Die Bürgerstiftung Bad Ems lädt ein zu einem Vortrag von Dr. Erich Krausbeck zum Thema „ Sein Lieblingswort war ich – Wie krank war Adolf Hitler“.

Der in Bad Ems praktizierende Arzt für Psychiatrie und Neurologie wird am Dienstag den 5. November um 19:30 Uhr im Bad Emser Badhaus aus der Sicht des Psychiaters über das Wesen des Diktators referieren. Sein Vortrag beruht auf einer Untersuchung, die Dr. Krausbeck im Jahre 2011 auch als Buch veröffentlicht hat.

Unter Berücksichtigung authentischer Quellen von Zeitgenossen gibt er einen Einblick in die „Banalität des Bösen“ (Hannah Arendt). Dabei geht er auch der Frage nach, ob das Gehirn des Diktators krank war und er schließlich nichts mehr ersehnte, als den kollektiven Untergang Deutschlands, der in seinem Rassenhass Millionen von Juden in den Konzentrationslagern vergasen ließ und Millionen von Kriegstoten auf dem Gewissen hat.

Montag, 14. Oktober 2013

Bürgerstiftung übergibt historische Figurengruppe an das Bad Emser Stadtmuseum

Die Bürgerstiftung Bad Ems konnte dem Bad Emser Stadtmuseum ein original getreues Kurgast-Puppenpaar im Biedermeier-Stil übergeben, das seit Ende September 2013 die Parkbank im Stadtmuseum „bevölkert“.

Mit der Beschaffung dieser Figurengruppe geht ein lang gehegter Wunsch von Dr. Sarholz, Leiter des Bad Emser Stadtmuseums, in Erfüllung. Geschaffen wurde die Figurengruppe von Sabine Wendling aus Kamp-Bornhofen, die die Puppenrohlinge geschaffen hat, und von Marion Laa aus Osterspai, die für die Biedermeier-Kleidung verantwortlich zeichnet. Die Kosten für den neuen Blickfang im Stadtmuseum wurden vollständig von der Bürgerstiftung Bad Ems getragen.

Beachtenswert ist unter anderem, dass es sich hier nicht um beliebige Kleidungsstücke „von der Stange“ handelt, mit denen die Puppen ausgestattet sind. Das rote Reisekleid und der vornehme Ausgehanzug von Lady und Lord Harley wurden nach einem Original-Schnittmuster aus dem Deutschen Schneiderhandbuch aus dem Jahre 1843 kreiert.

Zur Übergabe der Figurengruppe hatte die Bürgerstiftung Bad Ems zu einer kleinen Feierstunde eingeladen. Stiftungsvorstandsvorsitzender Ottmar Canz war sichtlich erfreut, dass mit der Figurengruppe der museumspädagogische Ansatz, den Museumsleiter Dr. Sarholz seit Jahren erfolgreich verfolgt, damit weiter nachhaltig unterstützt werden konnte. Die Mitglieder der Bad Emser Kostümgruppe gaben der Veranstaltung mit szenischen Darstellungen einen passenden Rahmen.

Ottmar Canz bedankte sich ausdrücklich bei den beiden Künstlerinnen für die hervorragende Arbeit. Mit der Unterstützung des Stadtmuseum erfülle die Bürgerstiftung zudem einen wichtigen Teil ihrer Aufgaben, der unter anderem auch die Förderung der Heimatpflege und Geschichte umfasst.
Die Aktiven des Museums und die anwesenden Mitglieder des Bad Emser Geschichtsvereins bedankten sich ebenfalls für die großzügige Förderung durch die Bürgerstiftung Bad Ems. Schließlich war die Figurengruppe nicht die erste Maßnahme der Bürgerstiftung zur Steigerung der Attraktivität des Stadtmuseums.

Historischer Kalender 2014 „Malbergbahn – Erinnerungen“ offiziell vorgestellt


Die Bürgerstiftung Bad Ems hat ihren neuen Historischen Kalender 2014 mit dem Motto „Malbergbahn - Erinnerungen“ im Bad Emser Stadtmuseum offiziell vorgestellt. Der Historische Kalender kann ab sofort käuflich erworben werden.

Der Historische Kalender 2014 ist seit Anfang Oktober 2013 in den Bad Emser Buchhandlungen Elisabeth Adam (Römerstr. 51, Bad Ems ) und  Meckel (Römerstr. 59, Bad Ems) zu einem Preis von 15 Euro erhältlich. Der Kalender kann auch in der Touristeninformation am Bad Emser Hauptbahnhof und während der Öffnungszeiten im Stadtmuseum erworben werden. Der Historische Kalender 2014 ist ein ideales Geschenk für jeden Fan der Malbergbahn und welcher echte Bad Emser ist das nicht? Mit dem Kauf des Kalenders werden Projekte der Bürgerstiftung in Bad Ems unterstützt.

Zur offiziellen Vorstellung im Stadtmuseum Bad Ems konnte die Bürgerstiftung eine große Zahl von geladenen Gästen begrüßen. Stiftungsvorstandsvorsitzender Ottmar Canz bedankte sich bei den „Machern“ des Kalenders und bei den Unterstützern, die mit Bildern aus ihrem Privatbesitz den Kalender erst möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank ging dabei an den Stadtarchivar Dr. Hans-Jürgen Sarholz, der die Erstellung des Kalenders mit Bildern und Texten, sowie mit hilfreichen Hinweisen unterstütze. Ottmar Canz bedankte sich ausdrücklich auch beim Redaktionsteam um Wilhelm Augst.

Stiftungsratsvorsitzender Wilhelm Augst, der die Redaktion koordinierte und einen Großteil der Redaktionsarbeit übernommen hatte, bedankte sich bei seinen Mitstreitern Christine und Oliver Schonschek und Ralf Reiländer für deren Mitarbeit. Ein besonderer Dank ging an Walter Klippel aus Kadenbach, der die komplette grafische Gestaltung des Kalenders übernommen hatte. In diesem Jahr sei diese Arbeit besonders anspruchsvoll gewesen, da bei der Bearbeitung der sehr alten Bildvorlagen ein erheblicher Nachbearbeitungsaufwand notwendig wurde.

Der Kadenbacher Walter Klippel, der nicht Mitglied der Bürgerstiftung Bad Ems ist, hat auch in diesem Jahr seine Arbeitskraft kostenfrei für die Erstellung des Kalenders eingesetzt. Dieses ehrenamtliche Engagement und auch die sehr großzügige Unterstützung durch die Firma Heinen und Löwenstein stellten sicher, so Augst weiter, dass über den Verkauf des Historischen Kalenders ein größerer Geldbetrag für Aktivitäten der Bürgerstiftung in Bad Ems erwirtschaftet werden könne.

Wilhelm Augst und Ottmar Canz konnten in diesem Zusammenhang auf zahlreiche finanzielle Hilfen durch die Bürgerstiftung in der Stadt Bad Ems hinweisen. So habe die Bürgerstiftung unter anderem das Museum, die Stadtbücherei, die Jugendfeuerwehr und das Max-Jacob-Festival unterstützen können. Insgesamt habe man in der kurzen Zeit seit Gründung der Bürgerstiftung einen hohen fünfstelligen Betrag zur Unterstützung von Vereinen und Aktivitäten zur Verfügung gestellt. Die beiden Gremienvorsitzenden wiesen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Bürgerstiftung satzungsrechtlich nur Maßnahmen in der Stadt Bad Ems bezuschussen dürfe, die nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt Bad Ems zählten.

Der Erste Beigeordnete der Stadt Bad Ems, Frank Ackermann, bedankte sich bei der Bürgerstiftung für ihr Engagement. Es sei unverkennbar, so Ackermann, dass die Bürgerstiftung in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde und die Unterstützung durch die Bürgerstiftung an vielen Stellen erkennbar sei und von den Unterstützten auch dankbar angenommen werde.

Im Anschluss an die offiziellen Reden informierten sich die eingeladenen Gäste über den neuen Kalender. Hierbei wurde sowohl die hohe Qualität der Verarbeitung, als auch die hervorragende grafische Gestaltung ausdrücklich gelobt. Einige Besucher gaben zudem bereits Themenanregungen für den Historischen Kalender 2015.