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Dienstag, 21. Juni 2016

Bürgerstiftung unterstützt Förderverein der Ernst-Born-Schule


Die Bad Emser Ernst-Born-Schule hat mit einem großen Schulfest ihren 140. Geburtstag gefeiert. Anlässlich der Geburtstagsfeierlichkeiten konnte der Förderverein der ehemaligen Hüttenschule einen Scheck in Höhe von 400 Euro von der Bürgerstiftung Bad Ems entgegen nehmen.

Die Ernst-Born-Schule ist eine der kleineren Grundschulen in Rheinland-Pfalz und bei Eltern und Kindern sehr beliebt. Die Eltern haben bereits vor vielen Jahren einen Förderverein gegründet, der in den vergangenen Jahren sehr aktiv war. So haben sich die Mitglieder bei der Renovierung der Schule vor einigen Jahren mit Spenden und einer großen Eigenleistung an den Arbeiten beteiligt. Auch das ist ein Grund, dass die Schule heute so einen guten Stand hat und sich einer solchen Beliebtheit erfreut.

Der Förderverein der Ernst-Born-Schule hatte sich daher im Vorfeld der 140-Jahr-Feier an die Bürgerstiftung Bad Ems gewandt und um Unterstützung gebeten. Die Spielgeräte der Schule waren in die Jahre gekommen und mussten ersetzt bzw. repariert werden. Bekanntermaßen ist die Förderung von Kinder- und Jugendarbeit einer der Schwerpunkte in der Förderarbeit der Bad Emser Bürgerstiftung. Mithin war es nicht verwunderlich, dass sich die zuständigen Gremien der Stiftung sofort bereit erklärten, hier zu helfen. Die Bürgerstiftung konnte daher am Geburtstagsfest der Ernst-Born-Schule einen Scheck in Höhe von 400 Euro übergeben. Die Bürgerstiftung hofft, dass mit dieser Förderung die Ernst-Born-Schule noch etwas an Attraktivität gewinnt, und wünscht Kindern, Eltern und Lehrern noch viele schöne Schulfeste.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Die Kindertagesstätte Arche Noah hat neuen Wasserspielplatz






Eine echte Attraktion ist der neue Wasserspielplatz, der in der evangelischen Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Bad Ems eingeweiht wurde. Kinder, Betreuerinnen und Betreuer und Eltern konnten das durch Spenden finanzierte „Kinderparadies“ nun endlich in Betrieb nehmen. Die Bürgerstiftung Bad Ems hat die Errichtung der Anlage mit 1.500 Euro unterstützt.

Der neue Wasserspielplatz in der evangelischen Kindertagesstätte „Arche Noah“ ist ein echter „Hingucker“. Die Anlage nutzt geschickt die unterschiedlichen Geländeebenen in der Kindertagesstätte. Der Wasserspielplatz ist ein echtes Unikat und speziell für die Kindertagesstätte in Bad Ems entworfen und gebaut worden. Die mit vielen Spielmöglichkeiten versehene Spielanlage ist künstlerisch sehr ansprechend gestaltet. Beim Bau des Wasserspielplatzes wurde natürlicher Sandstein verbau und sehr phantasievoll gestaltet. Kein Wunder, dass die „kleinen Kunden“ der Kindertagesstätte den Wasserspielplatz mit viel Freude in Besitz genommen haben.

Der Förderverein der Kindertagesstätte hatte im Vorfeld der ersten Planungen auch gleich mit der Suche nach Sponsoren und Spendern begonnen. Dank des großen Engagements des Fördervereins konnte eine stattliche Summe für den Bau des Wasserspielplatzes eingesammelt werden. Natürlich wurde auch die Bürgerstiftung Bad Ems um Unterstützung gebeten. Die Bürgerstiftung hat diese sehr sinnvolle Maßnahme mit einem Zuschuss von 1.500 Euro gefördert. Stiftungsvorstandsvorsitzender Wilhelm Augst wies darauf hin, dass gerade die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit seit Gründung der Bürgerstiftung Bad Ems vor fast 6 Jahren zu einem der Schwerpunkte der Bürgerstiftung gehöre. In den vergangenen Monaten habe die Bürgerstiftung auch schon die anderen Kindergärten und Kindertagesstätten mit Geldbeträgen in ihrer Betreuungsarbeit in der Stadt Bad Ems finanziell unterstützt.

Samstag, 4. Juni 2016

Bürgerstiftung fördert katholischen Kindergarten


Die Bürgerstiftung Bad Ems hat mit einer Förderung von 500 Euro bei Kindern und Personal des katholischen Kindergartens in der Bad Emser Gartenstraße für viel Freude gesorgt. Stiftungs­ratsvorsitzender Erich Roth, Stiftungsvorstandsvorsitzender Wilhelm Augst und Geschäftsführerin Anny Neusen ließen es sich nicht nehmen, den Spenden-Scheck persönlich zu übergeben.

Der katholische Kindergarten legt viel Wert auf körperliche Bewegung bei seinen „kleinen Kunden“. Für den Turnraum wollte man daher entsprechende Turnbänke kaufen. Hierbei waren die Verantwortlichen des Kindergartens aber auf externe Unterstützung angewiesen. Der Förderantrag an die Bürgerstiftung wurde von den Gremien der Stiftung einstimmig beschlossen. Somit konnte der Kindergarten nunmehr die Beschaffung von Turnbänken in Auftrag geben.

Die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit gehört seit Gründung der Bürgerstiftung Bad Ems vor fast 6 Jahren zu einem der Schwerpunkte ihrer Arbeit in Bad Ems. Es war daher fast schon eine Selbstverständlichkeit, dass die Bürgerstiftung diese Beschaffung mit 500 Euro unterstützt hat. In den vergangenen Monaten hatte die Bürgerstiftung auch schon die anderen Kindergärten und Kindertagesstätten mit Geldbeträgen in ihrer Betreuungsarbeit in Bad Ems unterstützt.

Montag, 30. Mai 2016

Stifterversammlung wählt Gremien der Bürgerstiftung neu


Die Stifterversammlung der Bürgerstiftung Bad Ems hat auf ihrer jüngsten Versammlung ihre Gremien zum Teil neu gewählt. Die Wahlen wurden notwendig, nachdem der bisherige Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Ottmar Canz, verstorben war. Neuer Vorsitzender des Stiftungsrates ist nach dem Willen der Stifterversammlung Erich Roth. Wilhelm Augst, bisher Vorsitzender des Stiftungsrates, wechselt in den Stiftungsvorstand und ist künftig Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.

Der bisherige Vorsitzende des Stiftungsrates, Wilhelm Augst, würdigte zu Beginn der Stifterversammlung das Wirken von Ottmar Canz, der im vergangenen Jahr verstorben war. Die Mitglieder gedachten auch dem in 2015 verstorbenen Verbandsbürgermeister a.D., Willi Diel, der auch zu den Gründungsstiftern der Bürgerstiftung Bad Ems gehörte.

In seinem Rückblick konnte Augst auf ein arbeitsreiches Jahr 2015 zurückblicken. Die Aktivitäten der Bürgerstiftung, so Augst, seien kontinuierlich angestiegen. So habe man seit Gründung der Stiftung im Juni 2010 bisher über 98.000 Euro für eine große Zahl von Projekten und Initiativen ausgegeben. Dies sei nur durch zahlreiche Spenden und Zuwendungen der Stifterinnen und Stifter sowie von Sponsoren möglich gewesen. Besonders erfreulich sei es, dass viele Bad Emser Bürgerinnen und Bürger bei Geburtstagen und anderen feierlichen Anlässen auf Geschenke verzichten und zu Spenden für die Bürgerstiftung aufrufen. Vielfach werde dabei auch auf die Möglichkeit zurückgegriffen, die Spenden mit einer bestimmten Zweckbindung zu versehen. Auch einige der größten Spenden, so zum Beispiel für die Renovierung der Talstation der Malbergbahn, wurden der Bürgerstiftung als zweckgebundene Spenden zugesagt.

Besonders erwähnenswert, so Augst weiter, ist auch die Tatsache, dass die Stiftung Einrichtungen der Stadt, wie die Stadtbücherei, das Museum, das Jugendzentrum, die Malbergbahn oder die Kindertagesstätte Eisenbach bisher mit über 57.000 Euro gefördert hat. Auf diese Weise unterstütze die Bürgerstiftung die Stadt Bad Ems bei freiwilligen Leistungen, die wegen der angespannten Haushaltslage der Stadt nicht mehr im bisherigen Umfang geleistet werden können.

Geschäftsführerin Anny Neusen konnte im Anschluss an den Tätigkeitsbericht einen positiven Kassenbericht für das Jahr 2015 abgeben. Die Kassenprüfer bescheinigten der Geschäftsführerin eine hervorragende Arbeit, und der Stiftungsrat hatte daher auch keine Probleme, die Geschäftsführung zu entlasten. Die Stifterversammlung bedankte sich mit einem besonderen Applaus bei der Geschäftsführerin.

Im Anschluss an die Berichte musste die Stifterversammlung mehrere Positionen im Stiftungsrat neu wählen. Wilhelm Augst legte sein Amt als Vorsitzender des Stiftungsrates nieder. Als Nachfolger wählten die Stifterinnen und Stifter einmütig Erich Roth zum neuen Stiftungsratsvorsitzenden. Neu in den Stiftungsrat wurden Regine Canz und Thomas Schuck gewählt. Der neue Stiftungsrat bestimmte sodann einstimmig Wilhelm Augst zum neuen Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes. Mit diesen Entscheidungen der Stifterversammlung und des Stiftungsrates sind somit wieder alle Positionen der Bürgerstiftung Bad Ems besetzt.

Zum Schluss der Versammlung gab der neue Stiftungsvorstand einen kurzen Ausblick über bereits beschlossene Aktivitäten und Förderungen. So wird die Bürgerstiftung im Jahr 2016 unter anderem die Jugendfeuerwehr, den St.-Martins-Chor und den Förderverein der Ernst-Born-Schule fördern. Insgesamt hat die Bürgerstiftung mit allen bereits durchgeführten Förderungen im Jahr 2016 rund 26.000 Euro festgelegt. Um solche Größenordnungen auch künftig halten zu können, werde man auch weiterhin aktiv auf Bürgerinnen und Bürger, sowie auf Firmen und sonstige Institutionen zugehen, um Spenden einzuwerben. Begleitet wird dies zudem durch eigene Aktivitäten der Stiftung, wie zum Beispiel dem Verkauf des Historischen Kalenders, der auch für 2017 wieder erstellt werden soll.

Für persönliche Informationen rund um die Bürgerstiftung steht der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Wilhelm Augst (Mercurstraße 1, Bad Ems, Telefon 02603/12670) oder die Geschäftsführerin, Anny Neusen (Villenpromenade 2a, Bad Ems, Telefon 02603/3577), gerne zur Verfügung.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Menü mit musikalischer Begleitung






Unter dem Motto „Es darf wieder gesponnen werden“ hatte die Bürgerstiftung Bad Ems ins Restaurant „Badhaus“ in Bad Ems eingeladen. Rund 60 Gäste hatten den Weg in die Bad Emser Kulturstätte gefunden und bei einem 3-Gänge-Menü mit Musikumrahmung durch die Gruppe Saitenspinner einen sehr schönen Kultur-Abend verbracht.
Im historischen Ambiente des Bad Emser Badhauses konnten sich die Gäste der Bürgerstiftung von der Leistungsfähigkeit der Küche überzeugen. Umrahmt wurde das 3-Gänge-Menü durch hervorragende musikalische Beiträge der Gruppe Saitenspinner. Die vier Protagonisten Gabriele und Peter Auras, Manfred Heilscher und Petra Schönrock-Wenzel überzeugten das Publikum durch ein buntgemischtes Programm mit Klängen aus verschiedenen Ländern und Epochen in verschiedenen Stilrichtungen, vorgetragen mit unterschiedlichsten Instrumenten oder auch a cappella.

Zu hören waren traditionelle Werke, so zum Beispiel traditionelle deutsche Lieder, zeitgemäß bzw. „saitenspinnerisch“ verändert. Daneben gab es auch traditionelle französische oder englische Stücke zu hören, die von den Saitenspinnern zum Teil bluesig und jazzig verändert wurden. So war das Lied von der Herzogin mit den Holzschuhen, das Lied vom Klosterknecht oder das Lied von der Hopfenstande zu hören.

Die vier Musiker von Saitenspinner boten ein abwechslungsreiches Konzert und überzeugten durch den Einsatz sehr unterschiedlicher Instrumente. Es gab ernste, kräftige, aber auch sanfte und leise Töne zu hören, die sich nicht ohne weiteres in eine Schublade einordnen lassen. Natürlich wurden neben diesen traditionellen Liedern beeindruckende Eigenkompositionen, wie das Saitenspinnerlied, vorgetragen. Der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe kam ebenso wie das Musikgenie Ludwig van Beethoven in verwandelter Form „zum Einsatz“.

Zum Ende des langen Kulturabends durften natürlich auch regionale Klänge und mundartlich geprägte Vorträge nicht fehlen. Als Abschluss wurde von den Musikern zusammen mit dem Publikum der Abend mit dem hochaktuellen Lied „Die Gedanken sind frei“ gesungen.