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Das
Haus „Zum Rosengarten“ in der Römerstraße in Bad Ems. Hier
wurden zwischen 1749 und 1830 zahlreiche Orgeln gebaut
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Plakette
für das Haus „Zum Rosengarten“ mit Hinweisen auf die
Orgelbauwerkstatt der Familie Schöler
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Mit
einer Gedenkplakette will die Bürgerstiftung Bad Ems demnächst an
die Orgelbauerfamilie Schöler aus Bad Ems erinnern. Die Plakette
soll am Haus „Zum Rosengarten“ in der Bad Emser Römerstraße
installiert werden. Hier wurden bis in die 1830er Jahre zahlreiche
Orgeln gebaut.
Im August 2019 hatte die Bürgerstiftung zu einer literarischen Lesung in die Kapelle „Maria Königin“ eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung spielte der damalige Kantor der katholischen Kirche, Lutz Brenner, auch einige Stücke auf der original erhaltenen Schöler-Orgel aus dem Jahre 1830. Am Rande der Veranstaltung wurde angeregt, dass man doch an der alten Wirkungsstätte der Orgelbauerfamilie Schöler in der Römerstraße einen Hinweis in Form einer Gedenktafel anbringen sollte. Im Vorstand der Bürgerstiftung fand man diese Idee sehr gut und so wurde der Beschluss gefasst eine Hinweistafel zu erstellen. Nach Rücksprache mit Stadtarchivar Dr. Hans Jürgen Sarholz wurde dann der Auftrag für die Plakette erteilt.
Nunmehr ist die Plakette geliefert und soll demnächst am Haus „Zum Rosengarten“ in der Römerstraße installiert werden. Das Bürger- und Kurlogierhaus in der heutigen Römerstraße 11 wurde um 1715 gebaut und 1851 vergrößert. Es beherbergte die Werkstatt der Orgelbauerfamilie Schöler, die hier 1830 die letzte Orgel für die Kapelle „Maria Königin“ in der Bad Emser Kapellenstraße baute. Diese Orgel ist bis heute in ihrem Originalzustand in der Kapelle zu sehen und zu hören.
Von 1749 bis zu seinem Tod im Jahre 1793 hat Johann Wilhelm Schöler in Bad Ems Orgeln gebaut. Diese Tradition wurde von seinem Sohn Christian Ernst Schöler, der 1756 in Bad Ems das Licht der Welt erblickte, fortgesetzt. Christian Ernst starb 1832 in Bad Ems. Sein letzter Orgelbau war die bis heute in der Kapelle „Maria Königin“ installierte Orgel aus dem Jahre 1830.
„Die Bürgerstiftung“, so deren Vorstandsvorsitzender Wilhelm Augst, „freut sich sehr, dass sie mit dieser Hinweistafel auf die große Handwerkstradition in der Stadt Bad Ems aufmerksam machen kann.“ Das Leben zahlreicher Handwerkerfamilien, so Augst weiter, hat neben dem sehr wichtigen Kurbetrieb eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Entwicklung der Stadt Bad Ems in den vergangenen Jahrhunderten.
Im August 2019 hatte die Bürgerstiftung zu einer literarischen Lesung in die Kapelle „Maria Königin“ eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung spielte der damalige Kantor der katholischen Kirche, Lutz Brenner, auch einige Stücke auf der original erhaltenen Schöler-Orgel aus dem Jahre 1830. Am Rande der Veranstaltung wurde angeregt, dass man doch an der alten Wirkungsstätte der Orgelbauerfamilie Schöler in der Römerstraße einen Hinweis in Form einer Gedenktafel anbringen sollte. Im Vorstand der Bürgerstiftung fand man diese Idee sehr gut und so wurde der Beschluss gefasst eine Hinweistafel zu erstellen. Nach Rücksprache mit Stadtarchivar Dr. Hans Jürgen Sarholz wurde dann der Auftrag für die Plakette erteilt.
Nunmehr ist die Plakette geliefert und soll demnächst am Haus „Zum Rosengarten“ in der Römerstraße installiert werden. Das Bürger- und Kurlogierhaus in der heutigen Römerstraße 11 wurde um 1715 gebaut und 1851 vergrößert. Es beherbergte die Werkstatt der Orgelbauerfamilie Schöler, die hier 1830 die letzte Orgel für die Kapelle „Maria Königin“ in der Bad Emser Kapellenstraße baute. Diese Orgel ist bis heute in ihrem Originalzustand in der Kapelle zu sehen und zu hören.
Von 1749 bis zu seinem Tod im Jahre 1793 hat Johann Wilhelm Schöler in Bad Ems Orgeln gebaut. Diese Tradition wurde von seinem Sohn Christian Ernst Schöler, der 1756 in Bad Ems das Licht der Welt erblickte, fortgesetzt. Christian Ernst starb 1832 in Bad Ems. Sein letzter Orgelbau war die bis heute in der Kapelle „Maria Königin“ installierte Orgel aus dem Jahre 1830.
„Die Bürgerstiftung“, so deren Vorstandsvorsitzender Wilhelm Augst, „freut sich sehr, dass sie mit dieser Hinweistafel auf die große Handwerkstradition in der Stadt Bad Ems aufmerksam machen kann.“ Das Leben zahlreicher Handwerkerfamilien, so Augst weiter, hat neben dem sehr wichtigen Kurbetrieb eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Entwicklung der Stadt Bad Ems in den vergangenen Jahrhunderten.