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Freitag, 19. September 2014

Stifterversammlung am 27. Oktober 2014



Die Stifterinnen und Stifter der Bürgerstiftung Bad Ems treffen sich am Montag, den 27 Oktober, um 19.00 Uhr im Gasthaus “Alt Ems“ (Bad Ems – Marktstraße) zu ihrer diesjährigen Stifterversammlung.
Tagesordnung:
1.           Eröffnung und Begrüßung.
2.           Bericht des Vorstandsvorsitzenden über den Stand der Aktivitäten im laufenden Jahr.
3.           Bericht des Vorsitzenden des Stiftungsrats über die Aktivitäten des Stiftungsrates und die satzungsgemäße Verwendung der Erträge und der Spenden
4.           Aussprache zu den Berichten
5.           Neuwahl des Stiftungsrates
6.           Verschiedenes / Mitteilungen / Anfragen
7.           Schlusswort des Vorstandsvorsitzenden

Dienstag, 26. August 2014

Bürgerstiftung Bad Ems unterstützt Renovierung der Pflanzhütte im Bad Emser Stadtwald




Der Bad Emser Forst-Revierleiter Rainer Jäger war vor einigen Wochen mit einem besonderen Anliegen an die Bürgerstiftung Bad Ems herangetreten. Im „Prinzenbau“ der heutigen Abteilung 37 des Bad Emser Stadtwaldes steht eine alte verfallene Holzhütte. Viele Wanderer haben sich vielfach Gedanken gemacht, welchem Zweck diese Hütte einst gedient hat und warum diese verfallene Hütte noch immer im Bad Emser Forst steht. Rainer Jäger konnte der Bürgerstiftung diese Frage ausführlich beantworten.
Es handelt sich hier um eine sogenannte Pflanzhütte, die in früheren Jahrzehnten von den Forstarbeitern genutzt wurde. Damals gab es noch keine Baumschulen, so wie es sie heute gibt, in denen junge Bäume für den Stadtwald herangezogen wurden. Also mussten die Waldarbeiter den „Baumnachwuchs“ selbst züchten und zu diesem Zweck wurde die Fläche im sogenannten „Prinzenbau“ genutzt. Die dazugehörige Holzhütte diente den Waldarbeitern als Schutz vor den Einflüssen der Witterung und zur Lagerung von Arbeitsmaterial.
Der Revierförster setzte sich dafür ein, dass dieses Relikt der Bad Emser „Wald“-Vergangenheit erhalten bleibt und restauriert wird. Die Bürgerstiftung griff diese Anregung sofort auf und erklärte sich bereit, die Kosten für die Baumaterialien zu übernehmen und das Projekt finanziell und ideell zu unterstützen. Auf Anregung von Rainer Jäger nahm die Bürgerstiftung mit der Realschule Plus Kontakt auf, die sich auch bereit erklärte, das Projekt zu unterstützen. Nachdem auch der städtische Bauhof seine Unterstützung zugesagt hatte, stand der Realisierung nichts mehr im Weg.
Eine freiwillige Arbeitsgruppe der Bad Emser Schiller-Realschule plus arbeitete für einen Schultag an diesem Projekt. Im Übrigen nicht das erste Mal, dass sich Schülerinnen und Schüler aktiv an einem Projekt des Forstamtes beteiligen. Die Arbeitsgruppe unter Anette Espenschied ging zusammen mit weiterer Unterstützung die Maßnahme an. Den Schülern war ihre Begeisterung förmlich anzumerken. Wilhelm Augst und Ottmar Canz von der Bürgerstiftung waren sichtlich begeistert vom Engagement der jungen Helfer. Für Frau Espenschied und die beteiligten Schüler ist dieses Projekt keine „Eintagsfliege“. Nach den Sommerferien soll es dann mit neuer Kraft wieder ans Werk gehen. Dann  wollen die jungen „Forstarbeiter“ das marode Dach der Pflanzhütte in Angriff nehmen. Man darf gespannt sein und sich bereits jetzt über die künftig neue Pflanzhütte im Bad Emser Stadtwald freuen.
Wer das Projekt „Pflanzhütte“ unterstützen will, kann der Bürgerstiftung Bad Ems eine zweckgebundene Spende zukommen lassen, die ausschließlich für dieses Projekt eingesetzt wird.

Mittwoch, 20. August 2014

Bürgerstiftung Bad Ems besucht Stadtranderholung der Arbeiterwohlfahrt Bad Ems

Eine Abordnung der Bürgerstiftung Bad Ems besuchte die Stadtranderholung der Arbeiterwohlfahrt Bad Ems auf dem Sportgelände „Hasenkümpel“. Die Bürgerstiftung überstützt finanziell die Jugenderholungsmaßnahme, um die für die Bad Emser Kinder sehr wichtige Freizeiteinrichtung in den Sommerferien zu fördern. Gleichzeitig sprach die Bürgerstiftung den zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern ausdrücklich ihre Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement aus.

Die Stadtranderholung der Arbeiterwohlfahrt Bad Ems ist eine rein ehrenamtliche Initiative, die bei den Kindern seit vielen Jahrzehnten sehr gut ankommt. Gerade in der heutigen Zeit sind Angebote für eine kreative Freizeitgestaltung, bei der die Kinder echte Gemeinschaft erleben können, sehr wichtig. Deshalb hat die Bürgerstiftung Bad Ems auch in diesem Jahr die Kinder sowie die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer besucht und unterstützt die Initiative sehr gerne.

Stiftungsvorstandsvorsitzender Ottmar Canz und Stiftungsratsvorsitzender Wilhelm Augst konnten dem Leiter der Stadtranderholung Achim Hopfenmüller und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Bad Emser Arbeiterwohlfahrt einen Spendenscheck für die Stadtranderholung überreichen. Die Vertreter der Bürgerstiftung unterrichteten sich anschließend über den diesjährigen Verlauf der Stadtranderholung. Wie in den vergangenen Jahren hatten die Kinder der Stadtranderholung ein ansehnliches Hüttendorf aus alten Paletten erstellt. Daneben gabt es eine Vielzahl von Aktivitäten, die von den Kindern gerne in Anspruch genommen wurden.

Kinder- und Jugend-Projekte liegen der Bürgerstiftung Bad Ems ganz besonders am Herzen. Die Bürgerstiftung Bad Ems bittet deshalb die Bürgerinnen und Bürger zu überlegen, ob es möglich ist, sich an solchen Jugendprojekten mit einer zweckgebundenen Spende zu beteiligen.

Montag, 4. August 2014

Bürgerstiftung erneuert Gedenktafeln in jüdischer Einsegnungshalle


Die Bürgerstiftung Bad Ems will die Gedenktafeln für die ermordeten Bad Emser Juden auf den neuesten Stand bringen und bisher unbekannte Schicksale ins Gedächtnis der Menschen zurückrufen. Die Spendenaktion läuft weiter.

Die Stadt Bad Ems hatte anlässlich des 50. Jahrestages des Novemberpogroms von 1938 (sogenannte Reichspogromnacht) in der jüdischen Aussegnungshalle auf dem Bad Emser Friedhof Gedenktafeln für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus angebracht. In den vergangenen Jahren konnten jedoch zahlreiche weitere Schicksale von Bad Emser Jüdinnen und Juden aufgeklärt werden. Stadtarchivar Dr. Hans-Jürgen Sarholz konnte mit umfangreichen Recherchen die Liste der Opfer vervollständigen.

Die Gedenktafeln in der jüdischen Einsegnungshalle auf dem Bad Emser Friedhof sollen daher um die Namen der Bad Emser Jüdinnen und Juden ergänzt werden, die bisher noch nicht auf den Gedenktafeln genannt sind. Die Bürgerstiftung will zwei Ergänzungstafeln erstellen und im Bereich der vorhandenen Gedenktafeln anbringen lassen. Die Erinnerungstafeln sollen bis zum 9. November 2014 installiert und an diesem Gedenktag offiziell übergeben werden.

Die bisher eingegangenen Spenden reichen allerdings noch nicht aus, um die neuen Erinnerungstafeln zu finanzieren. Die Bürgerstiftung ruft daher die Bad Emser Bürgerinnen und Bürger nochmals auf, diese Aktion finanziell zu unterstützen. Wer  zweckgebundene Spenden für dieses Projekt geben will, sollte sich daher mit der Bürgerstiftung in Verbindung zu setzen. Dort erhalten Spendenwillige auch weitere Informationen zum Projekt.


Bürgerstiftung Bad Ems verabschiedet ihren Geschäftsführer

Franz Weber, bisheriger ehrenamtlicher Geschäftsführer der Bürgerstiftung Bad Ems, wurde von den Mitgliedern des Stiftungsrates und des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung verabschiedet.

Herr Weber ist Gründungsstifter der Bad Emser Bürgerstiftung und wurde auch ihr erster Geschäftsführer. Die Bürgerstiftung Bad Ems fördert ehrenamtliches Engagement in der Stadt Bad Ems und unterstützt gemeinnützige Projekte und Initiativen. Franz Weber war als ehrenamtlicher Geschäftsführer seit Gründung der Bürgerstiftung im Jahr 2010 aktiv.

Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Ottmar Canz, würdigte in einer kleinen Feierstunde die Verdienste von Franz Weber. Der Vorsitzende bedankte sich für das Engagement und den Einsatz des Geschäftsführers, der auf eigenen Wunsch das Amt aus Altergründen niedergelegt hatte. Ottmar Canz stellte fest: „Durch Ihren Einsatz haben Sie zum Erfolg der Stiftung beigetragen“.

Der Vorsitzende konnte bei der Verabschiedung auch die Nachfolgerin von Franz Weber im Amt der Geschäftsführung vorstellen. Man sei froh, so Canz weiter, dass sich Frau Anny Neusen bereiterklärt habe, künftig die Aufgaben einer Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Bad Ems zu übernehmen. Der Vorstand sei sicher, dass er damit eine gute Wahl getroffen habe, betonte der Vorsitzende.

Montag, 7. Juli 2014

Bürgerstiftung Bad Ems lädt ein zu einem Vortragsabend „Kiel: Marinestadt - Fluch, Segen oder Schicksal“

Die Bürgerstiftung Bad Ems lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Ems und alle Gäste der Stadt zu einem Vortragsabend ein. Am Donnerstag, 17. Juli 2014, um 20 Uhr  referiert Herr Jürgen Frey aus Fachbach zum Thema „Kiel:  Marinestadt -  Fluch, Segen oder Schicksal“. Der Vortrag findet im Restaurant „Badhaus“, Römerstraße 41a in Bad Ems statt. 

Herr Frey wird sich in seinem Vortrag über die Landeshauptstadt des Landes Schleswig-Holstein schwerpunktmäßig mit dem Einfluss der Marine auf die geschichtliche Entwicklung der Stadt befassen. Hierbei werden die Zuhörerinnen und Zuhörer viele Informationen über die geschichtlichen Höhen und Tiefen der Marinestadt Kiel erhalten.

Dienstag, 17. Juni 2014

Bürgerstiftung Bad Ems wanderte auf Römerspuren


Die Bürgerstiftung Bad Ems hatte zu einer Römerwanderung mit Oberst a.D. Jürgen Eigenbrod eingeladen. An der Wanderung mit dem Bad Emser Römerexperten Eigenbrod nahmen zahlreiche Mitwanderer aus Bad Ems teil und konnten sich vom profunden Wissen des Wanderführers überzeugen.

Vom Parkplatz an der Freiherr-vom-Stein-Schule ging es über den Mittleren Rundwanderweg am Westhang des Wintersbergs entlang. Der Wanderführer erläuterte dabei die Auswirkungen der Vulkanausbrüche in der Eifel vor rund 10.000 Jahren. Die Wanderfreunde wurden in der Landschaft auch auf Spuren des Waldbaus und der Köhlerei im Bad Emser Raum aufmerksam gemacht. Jürgen Eigenbrod konnte auch Auskunft über  mittelalterliche und vorgeschichtliche Wege und Hohlwege, sowie deren Bedeutung für den vorgeschichtlichen Handel am „Kreuzweg“  geben.

Im weiteren Verlauf der Wanderung eräuterte der „Bad Emser Römer“  den Ausbaus des Limes, seine Aufgaben und die Konstruktion von Palisaden. Nicht zu kurz kamen auch Ausführungen zum Aufbau eines Wachtposten am Beispiel des Wachtpostens (WP) 2/2.

Auf der Zufahrtsstraße zum Wintersberg konnten die Wanderer noch weitere interessante Fakten  zum Waldbau und  zur Technik der Holzverarbeitung erfahren. Es folgten fundierte Aussagen zur Nutzung des Waldes als Waldweide und die Wechselwirkung zwischen Waldbewirtschaftung und Landwirtschaft.

Zum Abschluss der Wanderung trafen sich die Teilnehmer am Cafe Wintersberg und dem Nachbau des Limesturmes. Oberst a.D. Eigenbrod schloss die Wanderung ab mit einer Darstellung der operativen Wirkung des Limes gegenüber der Bevölkerung des Freien Germaniens im Bereich Hof Wintersberg und einer Beschreibung des WP 2/1 als Teil des Limes.

Interessant dürfte dabei für die Wanderer die Tatsache gewesen sein, dass der Limesturm auf dem Wintersberg nicht dem tatsächlichen römischen Original entspricht, sondern nach dem historischen Wissenstand des 19. Jahrhunderts rekonstruiert wurde. Dies wurde insbesondere an der Gestaltung des Wachturmdaches erläutert.