![]() |
Mitglieder von Stiftungsrat- und vorstand der Bürgerstiftung
haben mit Revierförster Jäger über das weitere Vorgehen bei der
Neupflanzung in der Bad Emser Kastanienallee beraten
|
Die Neuanpflanzung von Kastanien in der Bad
Emser Kastanienallee muss erneut verschoben werden. Die
Bürgerstiftung Bad Ems wollte bereits im Herbst 2018 neue Bäume in
der Kastanienallee pflanzen. Der heiße Sommer 2018 hatte diesen
Bemühungen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Leider hat sich
die Situation bis zum Herbst 2019 nicht verbessert. Somit musste die
Pflanzaktion erneut verschoben werden.
Die Kastanienallee im Stadtteil Emser Hütte ist durch massive Baumverluste in den vergangenen Jahren stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Verantwortlichen der Bürgerstiftung Bad Ems hatten sich die Neuanpflanzung von Bäumen in der Kastanienallee auf die Fahnen geschrieben. Die Resonanz auf den Spendenaufruf der Bürgerstiftung war beachtlich. Sehr schnell konnten zehn benötigte Bäume durch Spenden und Spendenzusagen finanziert werden.
Im Herbst 2018 sollten die 10 neuen Kastanienbäume in der Kastanienallee gepflanzt werden. Revierförster Rainer Jäger wies darauf hin, dass Gehölze mit Wurzelballen idealerweise im frühen Herbst gepflanzt werden, damit diese vor dem Winter noch wurzeln können. Bedingt durch den sehr warmen und trockenen Sommer 2018 hatte man sich schweren Herzens entschlossen, die Pflanzaktion auf den Herbst 2019 zu verlegen. Doch die extremen Witterungsbedingungen im Jahr 2019 machten den Baumfreunden erneut einen Strich durch die Rechnung. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bäume, die von einer Baumschule bezogen werden, verstärkt von einem Schädling befallen sind.
Vor Ort informierte Revierförster Jäger die Bürgerstiftung ausführlich über die Situation. Trotz der Regenfällen der letzten Wochen, so der Fachmann, habe sich die Situation für Neuanpflanzungen von neuen Bäumen mit einem geplanten Stammumfang von 20 cm nicht verbessert. Die tieferen Bodenschichten, so Rainer Jäger weiter, sind nach wie vor extrem trocken. Neben der schon länger bekannten Rosskastanien-Miniermotte werde diese Baumart mittlerweile noch zusätzlich durch eine neuen Krankheit bedroht. Es handelt sich dabei um eine Blatterkrankung, die durch das Bakterium Pseudomonas syringae pv. (Pathovar) aesculi (Pae) ausgelöst wird. Diese Krankheit wurde in Deutschland erstmals 2007 in Hamburg nachgewiesen und hat sich leider weiter in ganz Deutschland verbreitet.
Die Kastanienallee im Stadtteil Emser Hütte ist durch massive Baumverluste in den vergangenen Jahren stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Verantwortlichen der Bürgerstiftung Bad Ems hatten sich die Neuanpflanzung von Bäumen in der Kastanienallee auf die Fahnen geschrieben. Die Resonanz auf den Spendenaufruf der Bürgerstiftung war beachtlich. Sehr schnell konnten zehn benötigte Bäume durch Spenden und Spendenzusagen finanziert werden.
Im Herbst 2018 sollten die 10 neuen Kastanienbäume in der Kastanienallee gepflanzt werden. Revierförster Rainer Jäger wies darauf hin, dass Gehölze mit Wurzelballen idealerweise im frühen Herbst gepflanzt werden, damit diese vor dem Winter noch wurzeln können. Bedingt durch den sehr warmen und trockenen Sommer 2018 hatte man sich schweren Herzens entschlossen, die Pflanzaktion auf den Herbst 2019 zu verlegen. Doch die extremen Witterungsbedingungen im Jahr 2019 machten den Baumfreunden erneut einen Strich durch die Rechnung. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bäume, die von einer Baumschule bezogen werden, verstärkt von einem Schädling befallen sind.
Vor Ort informierte Revierförster Jäger die Bürgerstiftung ausführlich über die Situation. Trotz der Regenfällen der letzten Wochen, so der Fachmann, habe sich die Situation für Neuanpflanzungen von neuen Bäumen mit einem geplanten Stammumfang von 20 cm nicht verbessert. Die tieferen Bodenschichten, so Rainer Jäger weiter, sind nach wie vor extrem trocken. Neben der schon länger bekannten Rosskastanien-Miniermotte werde diese Baumart mittlerweile noch zusätzlich durch eine neuen Krankheit bedroht. Es handelt sich dabei um eine Blatterkrankung, die durch das Bakterium Pseudomonas syringae pv. (Pathovar) aesculi (Pae) ausgelöst wird. Diese Krankheit wurde in Deutschland erstmals 2007 in Hamburg nachgewiesen und hat sich leider weiter in ganz Deutschland verbreitet.
Im Anschluss
an die Situationsbeschreibung durch den Forstexperten wurden noch
weitere Möglichkeiten für eine Aufforstung in der Kastanienallee
diskutiert. Dabei wurde auch die Möglichkeit der Anpflanzung von
anderen Kastanienarten betrachtet. Aber auch hier konnte der Experte
keine Entwarnung geben. Derzeit sollte man auf einen Neuanpflanzung
verzichten und im Frühjahr 2020 eine Neubewertung
vornehmen.
Stiftungsvorstand Wilhelm Augst wies darauf hin, dass die neuen Bäume, die eine ausreichende Größe aufweisen müssen, pro Stück etwa 400 Euro kosten. Man wolle auf alle Fälle sicherstellen, dass eine Neuanpflanzung von Bäumen in der Kastanienallee auch erfolgreich sei. Revierförster Jäger empfahl der Bürgerstiftung die Neuanpflanzung auf den Herbst 2020 zu verschieben. Grundsätzlich könne man auch im Frühjahr neue Kastanien pflanzen, allerdings sei dies kein optimaler Zeitpunkt. Man müsse daher mit einer größeren Anzahl von Ausfällen rechnen.
Angesichts dieser Fakten entschloss man sich, die Neuanpflanzungen aufzuschieben und im Frühjahr 2020 einen Neubewertung vorzunehmen. Danach werde man über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Spenderinnen und Spender, so die Bürgerstiftung, würden unmittelbar über das weitere Vorgehen informiert.
Stiftungsvorstand Wilhelm Augst wies darauf hin, dass die neuen Bäume, die eine ausreichende Größe aufweisen müssen, pro Stück etwa 400 Euro kosten. Man wolle auf alle Fälle sicherstellen, dass eine Neuanpflanzung von Bäumen in der Kastanienallee auch erfolgreich sei. Revierförster Jäger empfahl der Bürgerstiftung die Neuanpflanzung auf den Herbst 2020 zu verschieben. Grundsätzlich könne man auch im Frühjahr neue Kastanien pflanzen, allerdings sei dies kein optimaler Zeitpunkt. Man müsse daher mit einer größeren Anzahl von Ausfällen rechnen.
Angesichts dieser Fakten entschloss man sich, die Neuanpflanzungen aufzuschieben und im Frühjahr 2020 einen Neubewertung vorzunehmen. Danach werde man über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Spenderinnen und Spender, so die Bürgerstiftung, würden unmittelbar über das weitere Vorgehen informiert.