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Mittwoch, 18. August 2010

Sammlung von Alt-Handys startet am 04.09.2010

Die Bürgerstiftung Bad Ems startet am Samstag, den 04.09.2010, gemeinsam mit WIRKAUFENS die Sammlung von Alt-Handys. Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen aus der Region Bad Ems können an diesem Tag zwischen 10 und 15 Uhr ihre Alt-Handys im REWE-XL-Markt (Römerstraße 80-81 in Bad Ems) am Stand der Bürgerstiftung Bad Ems als Spende abgeben und sich über die Aktion zu informieren. Danach besteht bis 01.11.10 die Möglichkeit, Alt-Handys in der Buchhandlung Elisabeth Adam (Römerstraße 51 in Bad Ems) abzugeben.

Seit kurzem arbeitet die Bürgerstiftung Bad Ems im Bereich Handy-Recycling mit WIRKAUFENS zusammen. Die erste Stufe des Handy-Recycling ist die Wiederverwendung. Gebrauchte, aber einwandfrei funktionierende Alt-Handys wiederaufzubereiten und noch einmal zu verwenden macht Sinn. Im Gegensatz zur Produktion neuer Geräte – wobei Rohstoffe wie Kupfer, Gold, Palladium und Energie in großen Mengen verbraucht werden – ist die Wiederaufbereitung und anschließende Wiederverwendung durch WIRKAUFENS kaum umweltbelastend. Die Aufarbeitung erfolgt ausschließlich in Deutschland, die Vermarktung ausschließlich in der Europäischen Union. Geräte, bei denen sich eine eigene Vermarktung nicht mehr lohnt, werden in Deutschland nach aktuellen Umweltgesetzen und Datenschutzrichtlinien recycelt.

Wer also Alt-Handys spendet, tut etwas Gutes für die Umwelt und für Bad Ems, denn die Bürgerstiftung Bad Ems erhält von WIRKAUFENS Geld aus dem Ankauf der Alt-Handys, Geld, das später in gute Projekte in Bad Ems investiert werden kann.

Unterstützer der Aktion gehen am besten so vor:

1. Schubladen und Schränke nach alten Handys durchstöbern
2. Funktionstüchtigkeit des alten Handys testen
3. Noch vorhandenes Zubehör wie Akku, Handbuch, Ladekabel, CD beilegen
4. SIM-Karte und ggf. Speicherkarte entfernen
5. Am 04.09.10 zwischen 10 und 15 Uhr zur Sammelstelle der Bürgerstiftung Bad Ems im REWE-XL-Markt (Römerstraße 80-81 in Bad Ems) kommen
6. Danach besteht bis zum 01.11.10 die Möglichkeit, Alt-Handys in der Buchhandlung Elisabeth Adam (Römerstraße 51 in Bad Ems) abzugeben.

Für persönliche Informationen rund um die Bürgerstiftung stehen weiterhin die Initiatoren und Gremienvorsitzenden Ottmar Canz (Schifflerweg 14, Bad Ems, Telefon 02603/6305) und Wilhelm Augst (Mercurstraße 1, Bad Ems, Telefon 02603/12670) gerne zur Verfügung.

Mittwoch, 4. August 2010

Handy-Recycling – Gutes tun für die Umwelt und für Bad Ems

Die Bürgerstiftung Bad Ems plant die Sammlung von Alt-Handys. Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen aus der Region Bad Ems können durch ihre Teilnahme gleich zwei gute Taten vollbringen: Die Alt-Handys werden umweltgerecht entsorgt, die Erlöse aus der Recycling-Aktion gehen als Spende an die Bürgerstiftung Bad Ems.

Etwa zwei Jahre lang wird ein Handy in Deutschland genutzt, bevor sein Anwender es gegen ein neueres Modell austauscht. Dabei findet allerdings meist kein wirklicher Tausch statt: Das alte Gerät landet in der Schublade oder sogar im Müll, wohin es auf keinen Fall gehört. Trotzdem werfen vier Prozent der Handynutzer ihr altes Gerät einfach weg. Schätzungen gehen von jährlich 5.000 Tonnen Elektroschrott durch alte Handys aus. 40 bis 50 Millionen Handys liegen ungenutzt im Schrank, da sie durch einen Nachfolger ersetzt wurden. In Deutschland ist es fast jeder dritte Handynutzer, der sein altes Gerät erst einmal aufhebt, ohne es jedoch nochmals zu verwenden.

Dabei gibt es mit dem Handy-Recycling eine umweltfreundliche und zugleich wohltätige Möglichkeit, alte Mobiltelefone zu entsorgen. Rund 80 Prozent der verwendeten Materialien in einem Mobiltelefon können wieder aufbereitet werden, so der Hightech-Verband BITKOM. Zudem zahlen verschiedene Recyclingunternehmen für jedes Alt-Handy einen Betrag, der je nach Modell variiert. Das Recycling eines alten Handys ist natürlich unabhängig von einer Vertragsverlängerung, einem Neuvertrag oder dem Kauf eines bestimmten Neugerätes.
Die Bürgerstiftung Bad Ems wird in Kürze eine Sammelaktion „Alt-Handys“ durchführen und bittet die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Unternehmen aus der Region um die Spende von alten Mobiltelefonen, die nicht mehr benutzt werden. Unterstützer der Aktion werden gebeten, die Alt-Handys aufzubewahren, bis die Sammelaktion der Bürgerstiftung Bad Ems beginnt. Nähere Information zu dem Start der Aktion folgen demnächst.
Für persönliche Informationen rund um die Bürgerstiftung stehen weiterhin die Initiatoren und Gremienvorsitzenden Ottmar Canz (Schifflerweg 14, Bad Ems, Telefon 02603/6305) und Wilhelm Augst (Mercurstraße 1, Bad Ems, Telefon 02603/12670) gerne zur Verfügung.

Montag, 19. Juli 2010

Was ist der Unterschied zwischen einer Spende und einer Zustiftung?

Mehrere Bürgerinnen und Bürger haben sich an die Bürgerstiftung Bad Ems gewandt, um zu erfahren, was denn genau der Unterschied zwischen einer Spende und einer Zustiftung für die Bürgerstiftung ist.

Das Ziel der seit 01.07.2010 durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) bestätigten Bürgerstiftung Bad Ems ist es, Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zu ermöglichen, ihre spezifischen Beiträge zum Gemeinwohl in der Stadt Bad Ems unter einem gemeinsamen Dach zu verfolgen. Sie dient als ein Sammelbecken für Spenden und Zustiftungen.

Unter einer Zustiftung versteht man dabei einen Beitrag zum Stiftungsvermögen. Der langfristige Aufbau des Stiftungsvermögens durch Zustiftungen sichert die finanzielle Unabhängigkeit der Bürgerstiftung Bad Ems und gewährleistet die Kontinuität der Stiftungsarbeit. Das Stiftungsvermögen wird auf dem Kapitalmarkt angelegt, um Erträge zu erwirtschaften. Aus diesen Erträgen, nicht aber aus dem Stiftungsvermögen können später förderungswürdige Projekte unterstützt werden. Das Stiftungsvermögen selbst bleibt dabei unangetastet. Durch den gegenwärtig niedrigen Zinssatz auf dem Kapitalmarkt sind erst einmal nur geringe Erträge zu erwarten, so dass in 2010 aus Kapitalerträgen keine Förderung von Projekten durch die Bürgerstiftung Bad Ems möglich sein wird.

Spenden an die Bürgerstiftung Bad Ems werden nicht dem Stiftungsvermögen zugerechnet. Sie dienen einer kurzfristigen Förderung von Projekten, wobei die Spenderin oder der Spender auch einen bestimmten Verwendungszweck benennen kann, für den die Spende durch die Bürgerstiftung eingesetzt werden soll. Der Stiftungszweck in der Satzung der Bürgerstiftung Bad Ems wurde deshalb ganz bewusst nicht zu eng gewählt und umfasst die Initiierung, Planung oder Unterstützung von gemeinnützigen Projekten und Initiativen in den Bereichen Stadtgeschichte, Wissenschaft und Forschung, Bildung, Erziehung und Sport, Kunst und Kultur, Völkerverständigung, Umwelt-, Tier- und Naturschutz, Landschafts- und Denkmalpflege, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitswesen, Brauchtumspflege, Stadtentwicklung, bürgerschaftliches Engagement und nachhaltiges Gemeinwesen.

Bürgerinnen und Bürger, die einen runden Geburtstag begehen, oder Unternehmen, die ein Firmenjubiläum feiern können, sind herzlich aufgerufen, anstelle von Geschenken Spenden zugunsten der Bürgerstiftung Bad Ems zu erbitten. Die Bürgerstiftung Bad Ems versteht sich dabei als Dienstleister, der die Spenden entsprechend des gewünschten Zwecks verwendet, ohne dass sich der Jubilar um die weitere Abwicklung kümmern muss. Auch wenn der Wunsch besteht, sich durch einen Nachlass zugunsten der Bürgerstiftung Bad Ems ein bleibendes Vermächtnis in Bad Ems zu schaffen, verfügt die Bürgerstiftung Bad Ems über entsprechende Kontakte und Möglichkeiten.

Für persönliche Informationen stehen weiterhin die Initiatoren und Gremienvorsitzenden Ottmar Canz (Schifflerweg 14, Bad Ems, Telefon 02603/6305) und Wilhelm Augst (Mercurstraße 1, Bad Ems, Telefon 02603/12670) gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen rund um Zustiftung und Spende:

Wie kann ich Stifter / Zustifter werden?
Zustiftungen sind ab einem Mindestbetrag von 100,00 EUR möglich. Der Betrag wurde bewusst sehr niedrig angesetzt, weil es das Ziel ist, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger von dieser Idee zu begeistern und sie zu einer Mitarbeit in der Stiftung zu bewegen.

Kann ich auch nur spenden?
Die Bürgerstiftung Bad Ems kann auch durch eine Spende unterstützt werden. Dabei können Spenden auch zweckgebunden gewährt werden. Die Stiftung wird dann die Spende im Sinne dieser Zweckbindung verwenden. Spenden werden nicht dem Stiftungsvermögen zugeführt. Sie werden zeitnah für Maßnahmen des Stiftungszweckes ausgegeben.

Sind meine Stiftungen / Spenden steuerlich absetzbar?
Die Stiftung wird nach der zum 01.07.2010 erfolgten Bestätigung durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier nun die Anerkennung der steuerlichen Gemeinnützigkeit beantragen. Das zuständige Finanzamt Montabaur-Diez hat bereits grundsätzlich mitgeteilt, dass gegen die Stiftungssatzung keine Bedenken aus steuerrechtlicher Sicht bestehen.

Zustiftungen in den Vermögensstock einer Stiftung können bis zu einem Betrag von 1 Mio EUR, verteilt auf 10 aufeinander folgende Jahre, steuerlich geltend gemacht werden.
Spenden können bis zur Höhe von 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte abgezogen werden. Sofern Spenden wegen Überschreitens der Höchstgrenze in einem Jahr nicht berücksichtigungsfähig sind, können sie unbegrenzt in folgende Jahre vorgetragen werden.

Für Spenden bis 200 EUR gilt ein so genannter vereinfachter Spendennachweis. Hierzu genügt der Überweisungs- oder Einzahlungsbeleg. Die Bürgerstiftung Bad Ems stellt aber natürlich auch gerne eine Spendenquittung für eine Spende unter 200 EUR aus.

Dienstag, 13. Juli 2010

Stiftungsgremien nehmen Arbeit auf


Die Aktivitäten im zweiten Halbjahr 2010 der vor kurzem gegründeten Bürgerstiftung Bad Ems waren Gegenstand der ersten Vorstandssitzung, an der auch der Stiftungsrat teilgenommen hat.

Am 13.07.2010 traf sich der Stiftungsvorstand der Bürgerstiftung Bad Ems zur Planung der weiteren Aktivitäten im zweiten Halbjahr 2010. An diesem Termin hat auch der Stiftungsrat teilgenommen.
Die Tagesordnungspunkte waren:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Festlegung der Aktivitäten bis 31.12.2010
3. Planung und Durchführung von Aktivitäten
3.1 Handy-Aktion d.h. Sammlung von Alt-Handys in Bad Ems, für die Verwertungsunternehmen an Bürgerstiftungen eine Vergütung bezahlen
3.2 Gewinnung von Zustiftern und Spender
4. Schlusswort
Über das Ergebnis der Sitzung wird in Kürze berichtet.
Für persönliche Informationen stehen weiterhin die Initiatoren und Gremienvorsitzenden Ottmar Canz (Schifflerweg 14, Bad Ems, Telefon 02603/6305) und Wilhelm Augst (Mercurstraße 1, Bad Ems, Telefon 02603/12670) gerne zur Verfügung.

Montag, 14. Juni 2010

Rede zur Gründung der Bürgerstiftung Bad Ems


Rede zur Gründung der Bürgerstiftung Bad Ems
Am 14.06.2010 im „Badhaus“, Bad Ems
Von Stadtbürgermeister a.D. Ottmar Canz
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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gründungstifterinnen und Gründungsstifter der Bürgerstiftung Bad Ems,
sehr geehrte Vertreter des öffentlichen Lebens und der Presse,


neben den vielen Initiativen in unserer Stadt tritt mit dem heutigen Tag nun eine neue Idee in Aktion: Die Bürgerstiftung Bad Ems.

Diese neue Idee ist von der Erkenntnis getragen, dass die öffentliche Hand in Zukunft nicht mehr vollumfänglich die Sicherung der Qualität des Lebens in unserer Stadt gewährleisten kann. Die Stadt Bad Ems entwickelt sich unter dem Eindruck des demographischen Wandels, der Migration und den Auswirkungen der Globalisierungen in eine neue Richtung.
Dabei erfahren wir, dass die Stadt immer mehr an ihre Grenzen kommt. Deshalb wird die Eigenverantwortung des einzelnen Bürgers und der Bürgerinnen immer wichtiger. Eine neue Form des bürgerlichen Engagements ist es, in seiner Heimatstadt etwas zu stiften und zu diesem Zweck eine Bürgerstiftung zu gründen.


Die Idee, den sozialen und kulturellen Gedanken in der Rechtsform einer Stiftung zu bündeln, stammt nicht aus Bad Ems, sondern ist – fast möchte man sagen, wie könnte es auch anders sein – in den USA vor fast einhundert Jahren entwickelt worden.

In Deutschland wurden die ersten Bürgerstiftungen in den 1990er Jahren gegründet. In Rheinland-Pfalz existieren erst acht Bürgerstiftungen. Auf die Idee, eine Bürgerstiftung zu gründen, bin ich in Koblenz gekommen. Dort, in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Bad Ems, gibt es schon eine Bürgerstiftung. So reifte in mir der Gedanke, eine solche Stiftung in Bad Ems zu initiieren.
Um etwas zu erreichen, muss man Mitstreiter haben. In der Person von Wilhelm Augst fand ich diesen idealen Mitstreiter. Kompetenz und ein fruchtbares, gutes und freundliches Miteinander waren die idealen Voraussetzungen für das Gelingen einer Bürgerstiftung. Gemeinsam haben wir erreicht, dass wir die Stiftung gründen können. Jeder hat seine Möglichkeiten und Fähigkeiten eingebracht.
Die Bürgerstiftung Bad Ems soll heute Abend von Bürgerinnen und Bürgern aus der Taufe gehoben werden, um die Gemeinschaft in unserer Stadt zu stärken. In der Organisationsform der Stiftung soll der soziale und kulturelle Gedanke gelebt werden. Die Stiftung will Menschen, die gestalten und Verantwortung übernehmen wollen, unterstützen. Sie will in das gesellschaftliche Miteinander investieren. Diese Investition kann auf vielerlei Weise getätigt werden. Mit Geld natürlich, aber genauso mit ideeller Unterstützung.

Und um eine immer wieder geäußerte Sorge zu zerstreuen: Das neue bürgerliche Engagement ist keine Konkurrenz zur Vereinskultur und dem Stadtrat bzw. dem Stadtbürgermeister, sondern will vorrangig Unterstützung und Vervollständigung sein.

Was Bürgerinnen und Bürger gemeinsam vermögen, beweist schon der Ort unserer heutigen Gründungsveranstaltung. Das „ Badhaus“, dieses einzigartige Zeugnis der Bäderarchitektur in Bad Ems, verdankt seine Wiederbelebung der privaten Initiative der Familien Dr. Krausbeck und Jörnhs, die unterstützt wurde durch das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Bad Ems. Es ist ein Beispiel dafür, wie eine gute Idee, die der Stadt zugute kommt, mit Unterstützung von außen realisiert werden kann.


Was ich der Bürgerstiftung wünsche, hat der bekannte französische Schriftsteller „Saint Exupéry“ in seinem Buch „Der kleine Prinz“ in einem Satz zusammengefasst: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer“.

Dieses Zitat verrät viel über die Motive von Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren. Engagierte brechen zu neuen Ufern auf. Sie lassen sich durch ein gemeinsames Ziel motivieren. Und sie stecken andere mit Begeisterung an. Auf Bad Ems bezogen kann es auch heißen: Engagierte Stifter ergänzen das in Bad Ems uneigenützig was noch getan werden muss und stellen nicht die ewigen Fragen, wer zuständig ist und was man noch tun müsste. Ganz einfach: Sie tun es.

Meine Damen und Herren, Bad Ems hat sich auf den Weg gemacht in eine selbst bestimmte Bürgergesellschaft .

Auch auf Bad Ems trifft die Aussage des aus dem Amt geschiedenen Bundespräsidenten Horst Köhler zu: „Wenn die Modernisierung unserer Bürgergesellschaft, die wir brauchen, nicht von den Städten und Gemeinden kommt, dann kommt sie gar nicht.“

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Schlusswort
von Stadtbürgermeister Ottmar Canz
anlässlich der Gründung der Bürgerstiftung Bad Ems
am 14.06.2010 im „Badhaus“ Bad Ems

Ihnen allen, die Sie sich ehrenamtlich in Vorstand und Stiftungsrat und natürlich auch in der Stiftungsversammlung, an der Basis sozusagen, engagieren gilt mein Dank.

Die Bürgerstiftung Bad Ems braucht besonders in dieser Gründungsphase Menschen, die bereit sind, die Stiftung voranzubringen und sie nach außen zu vertreten und für sie zu werben.

Uns ist jede Spende – egal in welcher Höhe – herzlich willkommen und wir möchten rüber bringen, dass es
eine Bürgerstiftung ist, die von möglichst vielen Bürgern getragen werden sollte.

Wir werden aufrufen, dass man bei runden Geburtstagen, Firmenjubiläen u.s.w. auf persönliche Geschenke verzichten kann und stattdessen die Bürgerstiftung unterstützt.
Spenden können auch gegeben werden mit dem Hinweis, spezielle Einrichtungen und Aktivitäten zu unterstützen.

Für diese und andere Aktivitäten wird sich der Vorstand engagieren.
Den Start haben wir doch wohl recht gut geschafft. Jetzt kommt die Zeit, die Bürgerstiftung breiter aufzustellen.

Wir rufen die Bad Emser auf, sich rege zu beteiligen. Wenn der neu gewählte Vorstand seine Arbeit aufnimmt, gilt es zuallererst eine Öffentlichkeitskampagne zu starten.

Wir hoffen auf viel Zuspruch. Ich bitte hier auch die Presse um Unterstützung.

Ich bedanke mich bei allen die zum Gelingen des heutigen Tages beigetragen haben.

Bei den Stiftern für ihre großherzige Unterstützung.

Gründung der Bürgerstiftung Bad Ems erfolgt


36 persönliche und zwei institutionelle Gründungsstifter haben am 14. Juni 2010 die Bürgerstiftung Bad Ems aus der Taufe gehoben. Mit einem Stiftungskapital von 47.000 Euro wird die Bürgerstiftung Bad Ems nach der Anerkennung durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Rheinland-Pfalz ihre Arbeit aufnehmen.

„Die Eigenverantwortung des einzelnen Bürgers und der einzelnen Bürgerin wird immer wichtiger. Eine neue Form des bürgerlichen Engagements ist es, in seiner Heimatstadt etwas zu stiften und zu diesem Zweck eine Bürgerstiftung zu gründen“, so der Stadtbürgermeister a.D. Ottmar Canz in seiner Rede zur Gründung der Bürgerstiftung Bad Ems am 14.06.2010.
Bad Ems gehört damit zu den ersten Gemeinden in Rheinland-Pfalz, deren Bürger eine Bürgerstiftung ins Leben gerufen haben. Menschen, die gestalten und Verantwortung übernehmen wollen, will die Bürgerstiftung Bad Ems dabei unterstützen. Dazu gehört eine finanzielle Unterstützung ebenso wie eine ideelle Förderung.

Dafür benötigt die Bürgerstiftung Bad Ems gerade in der Anfangsphase Menschen, die bereit sind, die Stiftung voranzubringen. Für die ehrenamtliche Arbeit im Stiftungsrat mit dem Vorsitzenden Wilhelm Augst und dem Stellvertreter Stadtbürgermeister Bernhard Abt und im Stiftungsvorstand mit dem Vorsitzenden Ottmar Canz und dem Stellvertreter Manfred Dünchem haben sich insgesamt zwölf Gründungsstifter (davon acht im Stiftungsrat und vier im Stiftungsvorstand, siehe Bild) gefunden.

Weitere Mitstreiter sind der Bürgerstiftung Bad Ems ebenso willkommen wie jede Zustiftung oder Spende, unabhängig von der Höhe. Die Bürgerstiftung Bad Ems ruft deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf, bei runden Geburtstagen, Firmenjubiläen und anderen Anlässen auf persönliche Geschenke zu verzichten und dafür die Bürgerstiftung zu unterstützen. Auch Nachlässe zugunsten der Bürgerstiftung Bad Ems sind möglich. Spenden können, müssen aber nicht mit einem speziellen Verwendungszweck versehen werden. Dies erleichtert möglichen Spendern ihr Engagement, da die Verteilung der nicht zweckgebundenen Spendengelder und der Stiftungserträge über die Bürgerstiftung erfolgt.

Stiftungsvorstand und Stiftungsrat werden in Kürze die weiteren Aktivitäten im zweiten Halbjahr 2010 beraten. Gleichzeitig wird ein Internetauftritt alle Gründungsstifter, Zustifter, Spender und Interessierten über die weitere Entwicklung, die geplanten Projekte und die Fortschritte informieren. Für persönliche Gespräche stehen weiterhin die Initiatoren und Gremienvorsitzenden Ottmar Canz (Schifflerweg 14, Bad Ems, Telefon 02603/6305) und Wilhelm Augst (Mercurstraße 1, Bad Ems, Telefon 02603/12670) gerne zur Verfügung.